Rauchen erhöht das Darmkrebsrisiko
Tabakkonsum schadet nicht nur der Lunge, sondern auch dem Darm. Die im Rauch enthaltenen Schadstoffe gelangen über den Blutkreislauf in den gesamten Körper und können das Gewebe im Darm schädigen. Studien zeigen, dass Raucherinnen und Raucher ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken.
Warum Aufhören so wichtig ist
Der Rauchstopp zahlt sich aus: Nach der buchstäblich (aller-) letzten Zigarette sinkt nach und nach auch das Risiko für Darmkrebs. Außerdem verbessern sich viele andere Aspekte der Gesundheit, wie die Lungenfunktion und das Herz-Kreislauf-System.
So können Sie Darmkrebs vorbeugen
- Vorsorge nutzen: Regelmäßige Untersuchungen, vor allem ab dem 50. Lebensjahr, sind entscheidend für die Früherkennung.
- Gesunde Ernährung: Eine ballaststoffreiche Kost mit viel Obst und Gemüse stärkt die Darmgesundheit.
- Bewegung: Körperliche Aktivität reduziert das Risiko für zahlreiche Krankheiten, darunter auch Krebs.
- Übergewicht vermeiden: Je höher das Übergewicht, desto stärker nimmt auch das Risiko zu, an Darmkrebs zu erkranken. Übergewicht möglichst zu vermeiden, ist deshalb ebenfalls eine Strategie, um das Darmkrebsrisiko zu senken.
- Rauchfrei werden: Der Darmkrebsmonat ist ein guter Anlass, mit dem Rauchen aufzuhören. Wir unterstützen Sie dabei!
Quellen
Mons U, Gredner T, Behrens G, Stock C, Brenner H: Cancers due to smoking and high alcohol consumption—estimation of the attributable cancer burden in Germany. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 571–7. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0571
Krebsinformationsdienst. Darmkrebs: Risikofaktoren und Vorbeugung. Online unter www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/risikofaktoren.php. Zuletzt online abgerufen am 28.1.2025