Ablenken von der Sucht: Ideensammlung

Verfasst am: 23. 05. 2013, 21:04
vaens
vaens
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Hey zusammen,

also ich weiß ja nich ob ihr das nich alle total dämlich findet, aber ich habe angefangen zu häkeln ^^
und zwar Hacky sacks, falls man die kennt.
Erstens bin ich beschäftigt, habe etwas zu tun, und wenn die hacky sacks dann erst mal fertig sind, hat ,an ständig was zum "Spielen" und werfen in den Händen. Inzwischen hab ich immer einen in meiner Handtasche.
Macht auch total Spaß, verschiedenen aArben und Muster auszuprobieren.
Habe auch schon für Bekannte welche gehäkelt, die ebenfalls mit dem Rauchen aufhören ^^.

Liebe Grüße

Verfasst am: 25. 05. 2013, 07:03
Lullyeddy
Lullyeddy
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[color=purple]Hallo Vaens

ich finde es überhaupt nicht dämlich mit dem Häkeln weil es ist doch sehr wichtig
das man abgelenkt ist und wenn es dann ja auch noch spaß macht,was will man mehr???
Ich finde es Klasse,bloß nicht mehr rauchen

Liebe Grüße und schönes Wochenende,Biggi [/color]

Verfasst am: 12. 06. 2013, 16:29
schlumpfinchen
schlumpfinchen
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Gibt es bitte auch Ablenktipps für gestresste Chefsekretärinnen (2 Chefs), die in ihrer Freizeit zwei Pflegebedürftige Eltern betreuen und nebenbei noch einen lieben Ehemann betütteln und einen Haushalt verantworten?
Stricken, Kreuworträtsel und Möbelhaus geht bei mir nun wirklich nicht.

Verfasst am: 18. 06. 2013, 07:30
Unbekannt
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Verfasst am: 18. 06. 2013, 10:17
schlumpfinchen
schlumpfinchen
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Liebe Mona, danke für Deinen Tipp - Die Frage wann hast Du frei? ist genau das Problem - dieses zerissene Gefühl, aus dem vertrackten Dreieck von Pflichten selbst nicht mehr entkommen zu können, stresst enorm.
Unser Betriebsarzt wollte mich schon in Kur schicken, aber ich sehe das als eine andere Art von Flucht an. Das Rauchen ist ja auch nur der aussichtlose Versuch, mal kurz dem Hamsterrad zu entfliehen.
Oder wie seht ihr das?

Verfasst am: 20. 06. 2013, 14:36
Moonflight84
Moonflight84
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Zitiert von: schlumpfinchen

Liebe Mona, danke für Deinen Tipp - Die Frage wann hast Du frei? ist genau das Problem - dieses zerissene Gefühl, aus dem vertrackten Dreieck von Pflichten selbst nicht mehr entkommen zu können, stresst enorm.
Unser Betriebsarzt wollte mich schon in Kur schicken, aber ich sehe das als eine andere Art von Flucht an. Das Rauchen ist ja auch nur der aussichtlose Versuch, mal kurz dem Hamsterrad zu entfliehen.
Oder wie seht ihr das?


Hallo Schlumpfinchen,
ich kenne das sehr gut, wenn man vor lauter Stress selbst nicht mehr weiß wo einem der Kopf steckt. Wenn es super stressig ist, habe ich mir durch eine Zigarette immer eine Auszeit verschafft, konnte für einen Augenblick zur Ruhe kommen, bevor es direkt weitergeht.
Mir hilft es jetzt, statt einer Zigarette an einen schönen Moment zu denken und kurz inne zu halten. Entweder an den letzten Urlaub, ein gutes Essen oder eine Sache oder Situation in der ich mich sehr wohl fühle.
Allerdings habe ich auch versucht, meinen Stress zu reduzieren statt ihm zu entfliehen, habe auch mal Nein gesagt, und meine eigenen Bedürfnisse nach vorne gestellt. Ich weiß, das sagt sich leicht, das umsetzen ist viel schwerer.

Eine Kur ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, wieder Kraft zu tanken. ;-)

Ich wünsche noch einen schönen Tag! :-)

Moonflight

Verfasst am: 20. 06. 2013, 16:23
Stornoway
Stornoway
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hallo schlumpfinchen,

ich denke für die erste woche, wo es man ein gesteigertes ruhebedürfnis hat, ist vielleicht wirklich eine auszeit angesagt. was soll an einer kleinen flucht in form einer kur verkehrt sein?

was die weitere rauchfreiheit angeht: jeder, der zeit hat eine zigarette zu rauchen, zigaretten zu kaufen usw. hat auch zeit anti-schmacht-strategien anzuwenden, die dauern auch nur 5 minuten.

manmuß eben bereit sein, auch etwas dafür zu tun, von alleine passiert da nix.

längerfristig macht es bestimmt sinn, den eigenen lebensstil so zu verändern, dass man nicht den drang verspürt, sich durch die quarzerei selbst kaputt zu machen.

klar es gibt sachen, auf die man wenig einfluss hat, aber der eigene einfluss ist trotzdem immer größer als man nach außen hin zugibt, oder als einem bewusst ist!

ich wünsche dir bei deinem weg sehr viel kraft und erfolg!

liebe grüße

Verfasst am: 09. 08. 2013, 14:32
schlumpfinchen
schlumpfinchen
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Zitiert von: Stornoway

hallo schlumpfinchen,
.....
was die weitere rauchfreiheit angeht: jeder, der zeit hat eine zigarette zu rauchen, zigaretten zu kaufen usw. hat auch zeit anti-schmacht-strategien anzuwenden, die dauern auch nur 5 minuten.

manmuß eben bereit sein, auch etwas dafür zu tun, von alleine passiert da nix.

längerfristig macht es bestimmt sinn, den eigenen lebensstil so zu verändern, dass man nicht den drang verspürt, sich durch die quarzerei selbst kaputt zu machen.



Danke liebe stornoway für Deine Botschaft damals -
wenn ich meinen Schmarrn und mein Gejammer vom Juni anschaue Oh-nein wie peinlich.
Nach 33 Jahren rauchen 33 Tage frei frei frei und tatsächlich hat sich ganz viel zum positiven verändert.
Wieviel Tage sind 33 Wochen? =231 Tage - klingt noch weit weg aber machbar
Dieser Ausstieg fühlt sich mit Euch richtig richtig gut an

Verfasst am: 10. 08. 2013, 20:18
Stornoway
Stornoway
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hallo schlumpfinchen

herzlichen glückwunsch zu deinen 34 tagen! sei stolz auf dich, das ist eine ganz tolle leistung

und wir jammern doch alle am anfang ganz viel ;) und zwischendurch und überhaupt...

hatte jetzt im urlaub auch ab und zu wieder den drang... aber egal, das ergebnis zählt, und wir machen das alle ganz toll

liebe grüße

Verfasst am: 25. 08. 2013, 19:05
Hamburger-Maus
Hamburger-Maus
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Moin..... Ich habe zwar erst 4 Tage geschafft, aber Ablenkung brauchte ich ganz viel. Bei mir gibt es kaum Situationen, in denen ich nicht geraucht habe. Hier mal ein paar typische Situationen und das, was ich statt dessen gemacht habe. Vielleicht hilft es ja noch jemandem

Auto fahren: Schon vor Abfahrt eine Dose mit geschnittenen Paprikas fertig machen und die griffbereit deponieren. Im sauberen Aschenbecher kann man prima Kleingeld für den Einkaufswagen oder auch Hustenbonbons aufbewahren.

Klönschnack mit den Muttis vor der Schule: Ich hatte Hustenbonbons und eine Flasche Limonade in der Tasche. Wasser geht auch....

Wartezeit im Krankenhaus: Zettel und Stift rausholen und nochmal die Gründe fürs Aufhören aufschreiben

Geburtstagsfeier mit Rauchern: Irgendeiner raucht nicht, der ist einem früher nie aufgefallen. Mit dem kann man sich prima unterhalten. Aber Vorsicht!! NICHT über die Raucher reden. Das nervt nur.