Wir schaffen es gemeinsam, rauchfrei zu werden! Im Septemberzug 2023

Verfasst am: 17.09.2023, 19:44
Makastela
Makastela
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Grüezi zäme

Wie war euer Wochenende?
Ich bin viel Fahrrad gefahren, mit dem Hund gelaufen, Ablenkung Ablenkung
War nicht einfach, viele kleine Kämpfe mit mir ausgetragen aber stark geblieben.
Ich wünsche euch allen einen tollen Wochenstart.
Herzliche Grüße aus der Schweiz

Verfasst am: 17.09.2023, 20:45
Unbekannt
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Verfasst am: 17.09.2023, 21:10
Attig
Attig
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Warum ich aufhören will zu rauchen?
Ich will nicht mehr von der Sucht getrieben werden, jetzt rauchen zu müssen. Nach jedem Kaffee, nach dem Essen, wenn ich mich ärgere, wenn ich aufgeregt bin, wenn ich ausgelaugt bin.... Ich selbst will entscheiden, wann ich was tue! Und rauchen will ich überhaupt nicht mehr. Freunde und Familie haben toleriert, dass ich rauchte. Vor Kindern habe ich mich "versteckt" beim Rauchen. Ein 8-jähriger aus unserer Familie hat mich mal trotzdem erwischt und entsetzt gerufen:"Du sollst nicht rauchen! Ich will nicht, dass du stirbst!" Das hat mich tief berührt und ist mir nun Ansporn.

Verfasst am: 17.09.2023, 21:23
Unbekannt
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Verfasst am: 18.09.2023, 10:11
Unbekannt
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Verfasst am: 18.09.2023, 12:18
Arya 1
Arya 1
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Hallo in die Runde, habe mich entschlossen in der Gemeinschaft mit den Glimmstängel auf zu hören. Nach über 40 Jahren wird es Zeit. Zumal im Raum steht COPD. Er ist noch nicht bestätigt aber geistert im Kopf. Bei mir und der Familie. Habe vor 2 Stunden meine Tabakdose geleert und Versuche nun mein Glück.

Verfasst am: 18.09.2023, 13:58
AnniBe
AnniBe
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Hallo ihr starken Menschen!

Herzlich willkommen, liebe Arya! Du kannst so stolz auf Dich sein, den ollen Tabak entsorgt zu haben. Jede nicht gerauchte Zigarette ist ein Geschenk an Dich selbst!
Drücke Dir fest die Daumen, dass sich Deine Gesundheit bald bessert und die COPD sich nicht bestätigt.

Sonnenkäfer und Yaela: Ganz, ganz herzliche Glückwünsche zur ersten rauchfreien Woche! Ich bewundere wirklich, wie positiv und kämpferisch ihr seid (auch und gerade in den schweren Momenten). Zumindest kommt das bei mir so an

Danke, lieber Klaus, für deine aufmunternde Nachricht letztens. Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein mit diesen beschissen Erfahrungen ist
Ich war in den letzten Tagen wirklich ziemlich wackelig unterwegs und es war ein Kampf.

Du hast es ja mittlerweile schon über einen Monat geschafft! Wie geht es Dir zur Zeit?

Es gab Momente, wo ich in Erwägung gezogen habe, wieder mit dem Rauchen anzufangen. Mir war vollkommen bewusst, dass es nicht die eine ist, die ich will, sondern wenn dann alle.
Mir kam dann der Gedanke, dass ich vor einem Loch stehe , in dem es ungemütlich und kalt ist, mit glitschigen Wänden. Und ob ich mich jetzt tatsächlich bewusst dazu entscheiden will, wieder reinzuspringen, wo ich mich doch in den letzten Tagen so mühsam da raus gekämpft habe...Nein, natürlich nicht!

Es nervt mich aber im Moment tierisch, dass ich nicht dauerhaft in der Lage bin, das Rauchen als das zu erkennen, was es ist: Eine widerliche Todesfalle, die mich im Laufe der Zeit bereits den Preis einer schicken Eigentumswohnung gekostet hat.

Ich gehe an Rauchern vorbei und bin in diesen Momenten unschlüssig, ob ich sie bemitleiden oder beneiden soll. Obwohl mir im Grunde klar ist, dass alles was das Rauchen verspricht eine große Lüge und Illusion ist.
Oh man, ich hoffe, dass ich die Sucht mit jedem Mal, an dem ich nicht nachgebe, ein kleines bisschen mehr zurückdränge. Bis dann irgendwann nur noch ein erbärmliches,kleines Echo übrig ist.

In diesem Sinne! Stay strong!

Anni

Verfasst am: 18.09.2023, 17:53
rauchfrei-lotsin-andrea
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Themenersteller/in
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Liebe Attig,

das sind triftige Beweggründe für deine Rauchfreiheit, prima. Der 8-jährige hat dich zurecht aufgeweckt: Leben wollen und können ist eine prima Alternative. Ich liebe den Buchtitel "Leben wäre eine prima Alternative" und ich wandle ihn oft um in den Satz: Leben IST eine prima Alternative. Wie allen anderen auch empfehle ich dir nachdrücklich, dein Leben lebenswert zu gestalten. Wie kannst du das erreichen? Gerade jetzt in der Entzugszeit ist das enorm wichtig. Ich stelle wieder einmal die Liste angenehmer Ereignisse ein, dort findest du hoffentlich Aktivitäten, die deinen Dopamin Haushalt anstupsen. https://studierendenwerkdarmstadt.de/wp-content/uploads/2018/02/Liste-angenehmer-Aktivitaeten_Uni-Muenster.pdf

Mit jeder Entscheidung gegen dein ehemaliges Suchtmittel und für ein gesünderes neues Leben wird es dir leichter werden, das Ja zu deiner Gesundheit einzuüben. Was machst du denn jetzt nach dem Essen, nach dem Kaffee, nach starken Gefühlen? Das war meine aller größte Angst auch nach längerer rauchfreier Zeit: dass ich bei heftigen Emotionen (z.B. wenn eine meiner Katzen stirbt) doch wieder hinlange. Und in den ersten Monaten hätte das auch passieren können. Aber als dann meine Katze gestorben ist, habe ich die Gefühle aushalten können ohne Gedanken ans Rauchen. Denn mit der Zeit hat sich so ein gesundes schönes Körpergefühl eingestellt, das will ich mir nicht mehr vergiften.

Mir hat sehr der Satz aus der BZgA Broschüre geholfen: "Manchmal wollen heftige Gefühle einfach nur ausgehalten werden und unsere Aufgabe ist es, sie vorbei ziehen zu lassen wie Wolken."

Für dein selbst bestimmtes Leben in Rauchfreiheit drücke ich dir die Daumen. Wie lange und wie viel hast du eigentlich geraucht?

Liebe Katja,

also da muss ich dir jetzt heftig widersprechen: DU bist am Anfang, DU leistest die Schwerarbeit der Umstellung, DU stemmst dich gegen die Sucht und sorgst für Belohnungen, Aufmunterungen ( bei dir und bei deinen Reisegefährten) und Bewegung. Wir "alten Hasen" haben es leicht und leicht reden, deswegen haben wir alten Hasen so großen Respekt vor eurer Leistung. Und so manches Mal hat mir in den ersten Monaten der Gedanke geholfen: nö, so einen Entzug will ich nicht noch einmal machen.

Ihr könnt alle sehr stolz auf euch sein, Ihr meistert das mit Bravour und Hinfaller/Ausrutscher gehören eben manchmal dazu.

Habt eine gute Woche Ihr lieben und tapferen Reisenden. Kennt ihr eigentlich die News? Da sind viele lesenswerte Artikel darunter, sehr geeignet auch zu Ablenkung.

Herzliche Grüße an euch Alle
Hab grad Lust zur Gruppenumärmelung
Andrea

Verfasst am: 19.09.2023, 10:01
Unbekannt
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Verfasst am: 19.09.2023, 10:34
Bollebeach
Bollebeach
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Rauchfrei seit:
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Hallo in den Septemberzug, heute ist mein 5. Tag ohne Zigarette.
Der letzte Rauchstopp hat 7 Monate gedauert und war für mich überhaupt nicht leicht. Die Depressionen wurden immer schlimmer und dann bin ich umgekippt.

Viele kennen mich aus dem Novemberzug und ich schäme mich nicht mehr mit euch zu fahren und nicht durchgehalten zu haben. Ihr könnt so stolz auf euch sein.

Also auf ein Neues von Tag zu Tag.

Liebe Grüße Kirsten