...es ist vorbei, bye, bye Junimond

Verfasst am: 05.03.2024, 12:53
bluemoon71
bluemoon71
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Hallo lieber Paul,

schön, dass du mal bei mir reingeschaut hast.....hat mich sehr gefreut!

Aber ich weiß leider nicht, was ein Piktogramm ist, musste erst mal googeln und kann mir noch immer nichts darunter vorstellen.....aber du hast mich neugierig gemacht

Vielleicht magst du mich aufklären, würde mich freuen!

Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag!

bluemoon

Verfasst am: 06.03.2024, 19:21
bluemoon71
bluemoon71
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Hallo Paul,

danke für deine Erklärung........ach das meintest du, die Bildchen und Symbole, jetzt hab ich's kapiert Ich hab's nicht so mit Technik , sorry!!!

Schönen Abend und

liebe Grüße

bluemoon

Verfasst am: 08.03.2024, 11:38
Fiordaliso
Fiordaliso
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Zitiert von: rauchfrei-lotse-paul
das Durcheinander im Kopf kenne ich sehr gut. ... Durch diese Phase musst du, müsst ihr irgendwie durchkommen ... Aber dieser Punkt kommt und dann wird es sich so normal und richtig anfühlen, wie vorher mit dem Nikotinnebel.


Danke auch dir, lieber Paul, und ja, dann ist es vorbei, Junimond <-- Was ein wunderschönes und trauriges Lied, er ist mir einer der Liebsten ... Hoffe, dass er dort oben sitzt und mit auf den Kopf spuckt, sollte ich zum Zigarettenkaufen schleichen

Verfasst am: 16.03.2024, 07:31
Fiordaliso
Fiordaliso
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herzlichen glückwunsch zu 2072 tagen, lieber paul, unfassbar viel!!! und eigentlich hätt ich dir auch zu 2071 oder 2073 tagen gratulieren können, ich hab nur einen vorwand gesucht, dir guten morgen zu sagen

Verfasst am: 16.03.2024, 21:49
rauchfrei-lotse-paul
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Mein Haus,

in meinem Haus gibt es viele Zimmer

 und die habe ich alle selbst gebaut, eines nach dem anderen. 
Es gibt ganz kleine Butzen aus zusammengestellten Stühlen und einer Decke darüber, es gibt ein kleines, verstecktes Baumhaus und ein großes Zimmer mit einer Aussicht auf ein herrliches Tal in den Alpen. 
Es gibt helle und fröhliche Zimmer aber auch dunkle Ecken. Zimmer die ich verschlossen sind, von denen ich nicht mehr so genau weiß, was da drin ist oder wo sich der Schlüssel befindet und Zimmer von denen ich leider sehr genau weiß was sich darin verbirgt. 

Ich habe auch ein Musikzimmer in dem steht ein Klavier, meine alte Gitarre und eine Jukebox, die kann alle Lieder und Melodien spielen die ich je in meinem Leben gehört habe.


Und dann gibt es da noch meinen Blauen Salon, mein Raucherzimmer, dies ist ein ganz zentraler Raum den ich schon früh gebaut habe und der Verbindungen zu fast allen anderen Räumen hat, die danach entstanden sind. Der Salon ist wie ein riesiger Pavillon mit Fensterfronten und Türen in alle Himmelsrichtungen. 
Ich habe mich aber entschieden diesen Raum nicht mehr zu nutzen…



Und jetzt kommt mein Dilemma, diese Räume sind meine Erfahrungen und Erinnerungen und daher kann ich sie nicht mehr ändern, ich kann keines dieser Zimmer abreißen oder an eine andere Stelle bauen. 
Wenn ich den blauen Salon meiden wollte müßte ich große Umwege machen oder könnte in manche Zimmer nicht mehr gelangen.
Schon seit längerem bröckelt die Farbe von den Wänden und sind viele Dielen morsch geworden und ich bin auch schon öfter mit dem Fuß durchgebrochen, aber wenn man nicht so genau hinschaut sieht er eben doch wunderschön aus...




An diese Geschichte meines blauen Salon habe ich mich heute, durch einen Post von Fiordaliso in ihren Wz erinnert. Ich habe sie vor gut 5 JAHREN geschrieben als ich merkte, dass in meinem Leben so gut wie alles mit Rauchen verknüpft ist und zu jeder x-beliebigen Situation mir plötzlich und unerwartet ein Verlangen nach einer Zigarette in den Kopf kommen konnte. 

Meine einzige Chance war es den Raum als solchen zu akzeptieren und einen Weg zu finden nicht mit dessen Existenz zu hadern. 


Mir ist der Rauchstopp sehr schwer gefallen, es gab einige Punkte an denen ich fast aufgegeben hätte.



An alle die gerade am Anfang stehen oder denen es so schwer fällt wie mir, die der Zigarette nachtrauern, die sich nicht sicher sind ob sie durchhalten können möchte ich hier sagen:

nur weil es schwer ist, ist es nicht unmöglich. Nur weil ich die Zigarette noch länger vermisst habe, heißt das nicht, dass ich nicht wirklich rauchfrei werden wollte. 

Setzt mal die Zeit in der wir geraucht haben mit den Tagen oder Monaten der Rauchfreiheit in eine Relation zu einander; sich nach Jahrzehnten von einer Sucht abzunabeln darf ruhig einige Monate dauern bis das neue Verhalten anfängt einem auch zu gefallen.



Ich wünsche Euch allen viel 
„ich will ….“ und „ich kann …“

Verfasst am: 17.03.2024, 11:46
Fiordaliso
Fiordaliso
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wenigstens ein kurzer gruß für jetzt, lieber paul, muss mich erst ein bisschen sammeln und weiter in den tag kommen: ich bin sehr dankbar, dass du plötzlich in mein leben getreten bist. und ja, es hat schon charme, dass/was du über den blauen salon geschrieben hast und dass ich 5 jahre später einen blauen salon eröffne ... deine gedanken zur sucht dort nehme ich mit:

Zitiert von: rauchfrei-lotse-paul
Ein Gedanke zu der Sucht als Herrin.
- Sie nahm die Rolle an weil du sie ihr gelassen hast.
- sie kennt schmutzige Tricks, das mag sein, aber ihr benutzt beide dasselbe Nähkästchen.
Das zu wissen lässt dich nicht so unvorbereitet vor der nächste Attacke erschaudern.

Bleib gelassen, dass kann die Sucht am wenigsten leiden.


muss sie wirken lassen und sortieren und für mich weiterdenken. es ist eher schwer als leicht, aber es ist wie es ist. DANKE

Verfasst am: 17.03.2024, 12:13
Rooni75
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Zitiert von: Fiordaliso
wenigstens ein kurzer gruß für jetzt, lieber paul, muss mich erst ein bisschen sammeln und weiter in den tag kommen: ich bin sehr dankbar, dass du plötzlich in mein leben getreten bist. und ja, es hat schon charme, dass/was du über den blauen salon geschrieben hast und dass ich 5 jahre später einen blauen salon eröffne ... deine gedanken zur sucht dort nehme ich mit:

Zitiert von: rauchfrei-lotse-paul
Ein Gedanke zu der Sucht als Herrin.
- Sie nahm die Rolle an weil du sie ihr gelassen hast.
- sie kennt schmutzige Tricks, das mag sein, aber ihr benutzt beide dasselbe Nähkästchen.
Das zu wissen lässt dich nicht so unvorbereitet vor der nächste Attacke erschaudern.

Bleib gelassen, dass kann die Sucht am wenigsten leiden.


muss sie wirken lassen und sortieren und für mich weiterdenken. es ist eher schwer als leicht, aber es ist wie es ist. DANKE


Für mich deutet blau aber auch auf den Himmel hin, was für ein schönes Gefühl im Gras zu liegen und in den Blauen Himmel zu schauen und zu träumen….

Oder auf dem Meer alles Blau so weit man sieht nur das rauschen vom Meer und Wind.

Und ihn beiden Fällen das Gefühl von Freiheit und diese gute Luft!

Verfasst am: 17.03.2024, 16:16
rauchfrei-lotse-paul
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Hallo Rooni,

ich liebe blau tatsächlich ist es meine Farbe.

Blau beruhigt, befriedet
Blau ist harmonisierend und kühlt erhitzte Gemüter

Vergangenheit, Nacht bzw die blaue Stunde
Das Meer ist blau wenn es das Blau des Himmels widerspiegeln kann.

Blau steht für Melancholie und in der Musik und Literatur mag ich diese Stimmung sehr.
Für mich ist Melancholie kein negativ besetztes Wort. Sie gehört zum Leben dazu wie die Freude und das Verliebtsein.
Vielleicht habe ich mehr blau abbekommen als andere aber damit kann ich gut leben
Ein bisschen mehr Moll als Dur.

LG von Paul

Verfasst am: 17.03.2024, 17:05
Rooni75
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Zitiert von: rauchfrei-lotse-paul
Hallo Rooni,

ich liebe blau tatsächlich ist es meine Farbe.

Blau beruhigt, befriedet
Blau ist harmonisierend und kühlt erhitzte Gemüter

Vergangenheit, Nacht bzw die blaue Stunde
Das Meer ist blau wenn es das Blau des Himmels widerspiegeln kann.

Blau steht für Melancholie und in der Musik und Literatur mag ich diese Stimmung sehr.
Für mich ist Melancholie kein negativ besetztes Wort. Sie gehört zum Leben dazu wie die Freude und das Verliebtsein.
Vielleicht habe ich mehr blau abbekommen als andere aber damit kann ich gut leben
Ein bisschen mehr Moll als Dur.

LG von Paul



Genau so sehe ich das auch, nur bin ich nicht so poetisch talentiert wie du…
Jetzt mag ich blau noch mehr!

Lg Rooni

Verfasst am: 18.03.2024, 09:55
Fjodor0101
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Moin Paul 2.1.

Ich habe gerade deine Ausführungen bei Blue zur "Sucht" und deine Herleitung aus der Menschheitsgeschichte ( Jäger*innen und Sammler*innen ... Überleben aber nicht alt werden (!) und wie die Alt Vorderen z.B. auf Süßkram reagierten gelesen - bei mir im RL ist übrigens die Keksdose immer gut mit Schoki gefüllt - und kann dem sehr gut folgen. Auch deine Ausführungen der buddhistischen Einstellungen zur Sucht. Danke! Da fällt mir der christliche Satz: "Liebe deine Feinde" ein. Der meint nämlich, so denke ich, das gleiche, es geht um die "inneren Feinde". Um im Umgang mit seinen Süchten/Feinden einen Entwicklung zu nehmen, darf man " sie" nicht hassen. Diese "Feinde" sind ein Teil von uns selbst.

Und dann noch den Musiktitel von dem genialen Max Raabe um Abschluss: Superphantastico!

Gruß vom einem, der heute nichtrauchend einfach mal einen Tag Urlaub macht

Fjodor