Feel the fear and do it anyway....smokefree

Verfasst am: 30.05.2019, 09:56
Mohnklatsch78
Mohnklatsch78
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Lieber Balando,

Jippie geschafft, auch gestern bin ich rauchfrei geblieben. Und auch heute rauchen wir nicht

Auch wenn an jeder Ecke noch zu lauern scheint und es dann so ist, als ob man mit dem Kopf gegen die Wand rennen möchte.

Durchhalten, stark und stur bleiben, aushalten und sich auf bessere Zeiten freuen. So machen wir das heute, ja?

LG

Mohnklatsch

Verfasst am: 30.05.2019, 10:02
Brassi
Brassi
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Hallo Mohnklatsch, man muss lernen zu akzeptieren, dass der Nikotin-Teufel einfach immer wieder auftaucht und nervt. Das wird seltener und weniger intensiv, aber nervig bleibt es und dann gilt es, sich zu widersetzen, auch wenn man manchmal einfach keine Lust mehr dazu hat. Also, tapfer bleiben und darauf verlassen, dass es auch wieder vorüber geht. L. G. Brassi

Verfasst am: 01.06.2019, 17:02
miezhaus
miezhaus
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Liebe Mohnklatsch,

ein riesengroßes Lob Dir wieder einmal, daß Du noch immer rauchfrei bist, obwohl Dir Gegenwinde ins Gesicht wehen. Du machst einen superguten Rauchfrei-Job.

Ja, ich möchte Dich auch noch um ein wenig Geduld bitten. Allan Carr liegt mit seinen drei Monaten nicht weit neben allen Erfahrungswerten, an dem Zeithorizont ist schon was dran. Aber bitte sieh ihn nicht als in Stein gemeiselt an, denn ganz ehrlich? Bei mir waren es etwas über vier Monate. Aber das ist schon ziemlich am oberen Limit jeder erfahrungsgemäßen Range, und das Ergebnis war tatsächlich, daß die Entwöhnung eines Morgens beim Aufwachen Knall auf Fall vorbei war. Hatte ich am Vorabend noch Schmacht ohne Ende infolge einer ausgewachsenen und langen Dreimonatskrise, war sie am nächsten Morgen wie weggeblasen. Ich glaube allerdings auch, mir fielen die Wochen davon leichter als Dir, also kann es bei Dir auch wieder anders ausschauen. Jeder Entzug ist individuell. Aber so oder so: Du wirst das schaffen Mohnklatsch! Weil Du es willst und viel Durchhaltevermögen an den Tag legst. Ich zweifle nicht an Dir.

In der Tat ist es so, daß Du Dich derzeit mit Schmacht und Rauchverlangen noch im Rahmen normaler Parameter bewegst. Gerade in Momenten der Müdigkeit und Abgespanntheit kannst Du darauf noch warten. Sind es doch nicht nur die Momente, in denen wir früher immer geraucht haben ("jetzt eine zur Entspannung"), sondern auch unsere schwächeren Momente, in denen uns unsere Sucht noch zu tackeln versucht. Daß Du in guten Momenten schon zu stark für sie bist, ist klar, also probiert sie es jetzt in den anderen. Aber auch darauf bist Du nicht hereingefallen und entziehst ihr immer mehr die Kraft. Und ja, darauf kannst Du mit Fug und Recht stolz sein!

Und überhaupt, merkst Du was? Bei Deiner Stadtbesichtigung mit Ablenkung und Eindrücken hast Du doch Deiner Beschreibung nach gar nicht so sehr unter Rauchverlangen gelitten. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, der von Erschöpfung geprägt war, siehe oben. Das heißt ja, daß es schon bessere Momente gibt als vor zwei Monaten noch, wo jeder Tag ein durchgängiges Rangeln mit der Schmacht war, wenn ich mich so an Deine Schilderungen erinnere. Du siehst also, es tut sich ja was! Schritt für Schritt, und ich freu ich schon über Deine Fortschritte.

Auch bei Dir wird die Entwöhnung irgendwann vorbei sein. Und Du darfst, das ist zwar kein Versprechen aber auch wieder ein Erfahrungswert, mal davon ausgehen, daß Du schon mehr des Weges zurück gelegt hast als Du noch mußt. Jetzt noch abbrechen? Umkehren? Du bist so toll weit gekommen schon, das würde doch nicht mehr dafür stehen, meinst Du nicht? Heute ist es sowieso schon abgemacht, heute rauchen wir nicht, stimmts? Damit darfst Du Dich schon freuen, Tag 69 abhaken zu dürfen. Was für ein toller Erfolg Mohnklatsch!

Ich wünsche Dir weiterhin so tolle Erfolge, und für den Moment mal ein erholsames und sonniges Wochenende. Herzlich grüßt Dich

Lydia

Verfasst am: 07.06.2019, 08:34
Mohnklatsch78
Mohnklatsch78
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Liebe Lydia, liebe ihr alle,

nun habe ich eine Woche hier nicht mehr im Forum geschrieben, ich war zwar hier auf den Seiten und hab eure tollen Nachrichten gelesen, eure aufmunternden, verständnisvollen, aufklärerischen, Mut und Hoffnung machenden Worte aufgesogen wie ein Schwamm, heute finde ich aber erst die Ruhe oder auch wieder die extremen Suchtgedanken, die mich hier an euch schreiben lassen.

Ja, es wird besser: Die Gedanken drehen sich nicht mehr nur noch ums Nicht-mehr-rauchen. Allerdings bin ich seit einigen Wochen auf der Essens-Schmacht-Seite angelangt: Ich hab ständig so sehr das Bedürfnis Kummer und Sorge, Anspannung und Angst mit Essen zu stillen, das ist echt beschi..... Ich hab mir jetzt schon einige Kilos angefuttert und fühle mich dank Rauchfreiheit zwar freier aber immer unwohler in meinem Körper je dicker ich werde. Ich werde auch mit jedem Tag mehr unzufriedener mit mir selbst, kriegs nicht auf die Reihe zum Sport zu gehen, kleinere Bewegungseinheiten gehen schon: ich bewege mich viel mit dem Fahrrad, habe ja kein Auto oder bin zu Fuß unterwegs. Diese Bewegungseinheiten wirken aber nicht wirklich gegen mein ständiges Zunehmen durch vieles Essen und ich krieg auch nicht mehr die Kurve Wasser oder Tee zu trinken statt was zu essen wie es mir die ersten Wochen nach dem Rauchstopp so gut gelungen ist. Ich sehne mich so sehr danach wieder zufriedener und glücklicher durchs Leben zu schreiten, meine Phase im Moment, die sich zieht und zieht, ist schon schwierig auszuhalten. Was hilft, sind meine Bücher, dann verkrieche ich mich ins Bett und lese und lese und kann so vom Alltag und auch vor der Realität flüchten. Ich lese mich in die Leben und Welten der Geschichten meiner Bücher und das tut soooo..... gut, hat aber nichts mit Bewegung zu tun. Heute habe ich wieder homeoffice und deshalb Zeit und leider auch die Schmacht euch hier so ausführlich zu schreiben.Und klar wird es besser. Allerdings ist jeder Tag so anders und es gibt keine Routine, wann und wo mich die Gier nach einer Zigarette oder nach Essen überfällt und das ist sehr anstrengend, weil ich ständig in Habachtstellung bin, wann mich die Sucht wieder überfällt.
Wenn ich mich in was festgebissen hab, bin ich sehr ehrgeizig, deshalb glaube ich auch daran, dass ich es schaffen kann, rauchfrei zu bleiben. Allerdings ist es ein hoher Preis diese Anspannungen und Anstrengungen auszuhalten.
Dafür glaube ich dir, liebe Lydia, dass es irgendwann besser wird und ich wieder ein glücklicheres und zufriedeneres und freieres Leben führen kann.

Ich wünsche euch allen ein tolles nahendes Wochenende, viele glückliche und zufriedene Momente, dass ihr das Leben genießen könnt auch ohne Zigaretten oder gerade weil ihr nicht mehr raucht.

Viele liebe Grüße

Euer Mohnklatsch

Verfasst am: 08.06.2019, 12:17
miezhaus
miezhaus
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Liebe Mohnklatsch,

die Kompensation durch Essen ist auch keine ganz unbekannte Größe in der Zigarettenentwöhnung. Gewichtszuhahme auch nicht. Also auch was das betrifft, möchte ich Dich jetzt mal bitten, Dich erstmal nicht unter Druck und unter Streß zu setzen. Weil Druck und Streß regen auf und verlangen nach Kompensation. Also nimm ruhig erstmal von Dir, was nach Kompensation schreit.

Weißt Du, ein gewisses Maß an Gewichtszunahme ist durchaus nicht unnormal während der Entwöhnung. Sie kommt auch nicht nur vom kompensationsbedingten Essen, sondern schon allein von der vorübergehenden Verlangsamung der Verdauung und der Stoffwechselprozesse im Körper. Ferner verbraucht ein rauchender Körper 200 kcal mehr als ein nichtrauchender. Letzteres kannst Du mit etwas Alltagsbewegung ausgleichen, die Du ja schon exerzierst, mangels Auto und durch Treppensteigen. Der Stoffwechsel wird sich wieder erholen und anpassen, damit ist dieser Faktor ein vorübergehender. Und schließlich sagen wir hier im Forum immer: Erst rauchfrei, dann bauchfrei. Das soll heißen, daß wir Aufhörer erst mal die Rauchsucht beackern, weil zwei oder noch mehr Baustellen erst mal zu anstrengend wären. Also: erstmal hören wir geordnet mit dem Rauchen auf. Wenn wir dann, wenn wir uns da sicher fühlen, an der Gewichtsbaustelle noch Nachbesserungen für erforderlich halten, können wir sie ja dann noch angehen. Kannst Du Dich damit für den Moment mal arrangieren?

Was den derzeitigen Zustand des Essens angeht, so sollst Du Dir ja gar nicht alles verbieten Mohnklatsch. Wie gesagt, zwei Baustellen sind zu viel und zu einer Selbstkasteiung an anderer Front soll der Rauchstopp ja nicht verkommen. Könnte es Dir aber vielleicht helfen, ein Ernährungstagebuch zu führen? Eine Auflistung, in die Du ganz ehrlich und ohne Dich selbst zu beschummeln alles einträgst, was Du ißt und wann. Idealerweise schaust Du da schon drauf, wenn Du im Begriff bist, etwas zu Dir zu nehmen, jedoch bevor Du reinbeißt, denn oftmals hilft es schon massiv, überhaupt den Überblick zu wahren, was man eigentlich alles zu sich nimmt. Könntest Du damit für den Moment arbeiten?

Und Du darfst Dir sicher sein, es ist noch nicht unnormal, daß Du noch keine so richtig durchgängige Rauchfrei-Routine erlebst. Wie gesagt, so daneben liegt Allan Carr mit seinen drei (können auch mal vier werden) Monaten, die man braucht, um damit abzuschließen, nicht. Und vielleicht ist die Rauchfreiheit sogar nach Abschluß der Entwöhnung noch eine Art Ausnahmezustand. Dann zwar ein wunderbarer, aber vielleicht schon noch besonders. Ich kann Dir auf jeden Fall sagen, daß ich die Rauchfreiheit in jenem Zeitrahmen, in dem Du Dich jetzt bewegst, auch noch gar keinen Fall als Routine betrachten konnte. Und ja, da trafen auch mich noch Schmachtwellen. Also sorge Dich nicht, daß das bei Dir auch alles noch so der Fall ist. Nimm Deine noch auftretenden Schmachtwellen als gegeben hin, sie kommen nun mal nach 75 Tagen, so toll diese Leistung zweifelsohne auch sein mag, gewöhnlich noch vor Mohnklatsch. Da brauchst Du auch nicht in Habachtstellung verbleiben, im Gegenteil entspann Dich lieber. Die Wellen rollen, wie sie wollen, das kannst Du auch nicht beeinflussen und kannst dann auch nur situativ handeln - aber Du kannst handeln, wie Du ja inzwischen weißt! Also hat es auch keinen Zweck, darüber nachzudenken oder darauf zu warten, wann die nächste Welle kommt, richtig? Stiehlt Dir nur Deine Zeit und Gedanken für andere Dinge. In Zeiten ohne Wellen darfst Du Dich ruhig entspannen. Ausruhen.

Aber hallo - 75 Tage heute! Du erreichst hier schon wirklich was Mohnklatsch. Du bist schon gut weit gekommen in Deiner Entwöhnung, diese Leistung hat es doch verdient konserviert zu werden. Und belohnt - vergiß nicht mein Lieblingsthema Belohnungen! Wie wäre denn zum Beispiel einmal neue Deko für das Wohnzimmer oder eine tolle Duftkerze? Oder überhaupt irgendwas, das duftet, das war mir in der Entwöhnung sowieso unglaublich wichtig, weil ich Düfte auf einmal wahrnehmen konnte wie zuvor nicht, und das hat mich völlig überrascht und geplättet. Magst Du das auch?

Für den Moment wünsche ich Dir ein schönes sonniges Wochenende und frohe Pfingsten. Wir lesen uns bald wieder, ja? Und für heute rauchen wir nicht. Der Tag ist eh halber rum, das schaffen wir jetzt schon richtig? Ganz herzliche Grüße sendet Dir

Lydia

Verfasst am: 12.06.2019, 11:14
Mohnklatsch78
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Liebe Lydia,

so vielen lieben Dank für Deine Unterstützung! Du hast mir so ausführlich geschrieben und ich habe dein Mail schon mehrmals gelesen, um mich selbst zu beruhigen, dass mein Weg in die Rauchfreiheit normal verläuft und dass sowohl die Gewichtszunahme als auch das Verlangen nach Essen um Anspannungen auszuhalten, nichts Unübliches sind.

Ich habe mir vorgenommen mich mehr zu bewegen und das klappt auch ganz gut. Jetzt auch auf Süßes zu verzichten, würde mir unglaublich schwer fallen und ich folge dir bei dem Motto "erst rauchfrei, dann bauchfrei" das entlastet ungemein.

Ich trinke nun auch wieder vermehrt Wasser und unglaublich, wenn ich achtsam und bewusst Schluck für Schluck trinke und bewusst wahrnehme, schmeckt das Wasser auch wieder richtig gut und belebt die Sinne und steigert das Wohlgefühl.

Ein Essenstagebuch würde mich glaube ich im Moment noch überfordern.
Ich bin immer noch dabei mein Rauchfreitagebuch mit dem Abreißkalender für die ersten 100 Tage vom rauchfrei Startpaket zu führen. Für mich könnte der Abreißkalender ein ganzes Jahr dauern. Jeden Morgen nach dem Aufstehen ist es schon völlig zur Routine und zum Ritual geworden, statt eine zu rauchen, klebe ich das Blatt für den Tag vom Abreißkalender in mein Tagebuch und schreibe noch ein, zwei Sätze zum Tag davor, manchmal sind es auch mehr. Ich beglückwünsche mich darin, wieder einen Tag rauchfrei geblieben zu sein und das motiviert mich sehr, weiter zu machen, weil ich mit jedem Tag eine witzige Karikatur des Abreißkalenders lese und mich für jeden rauchfrei gebliebenen Tag lobe. Da kommt dann jeden Morgen schon ein bisschen Stolz auf.

Ich wünsche dir liebe Lydia und auch allen anderen da draußen einen wunderbaren Tag. Und heute rauchen wir nicht, das ist der Deal. Das schaffen wir.

Und ich wünsche mir, dass mit jedem Tag unsere Rauchfrei Community größer und größer wird und immer mehr Menschen den Mut finden, mit dem Rauchen aufzuhören und zu einem Nicht-mehr-Raucher/-in werden.

Seid alle lieb gegrüßt

Euer Mohnklatsch

Verfasst am: 16.06.2019, 12:12
Mohnklatsch78
Mohnklatsch78
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Coucou ihr alle,

heute Abend vor 12 Wochen hab ich meine letzte geraucht und gestern mein letztes Nikotinpflaster geklebt. Heute fühle ich noch mehr Freiheit auf mich zukommen aber auch wieder die Angst davor rückfällig zu werden. Die Achterbahn der Gefühle ist wieder am Start. Ich hab schon viele brenzlige Situationen gemeistert, doch bin ich noch nicht soweit, dass ich mir selbst sicher sein kein : Nein, ich rauche nie wieder. Deshalb ist es glaub ich immer noch ganz schön wichtig zu sagen jeden Morgen aufs Neue: Nein, heute rauche ich nicht! um sich zu vergewissern, dass man/frau den Tag ohne Kippen schaffen kann.

Auch heute gilt wieder das Motto von Bob, dem Baumeister:
"Können wir das schaffen?"
"Ja, wir schaffen das."
"Ich schaff das."

Also ihr Lieben alle da draußen: Wir schaffen das. Heute rauchen wir nicht.

Seid lieb gegrüßt

Euer Mohnklatsch

Verfasst am: 16.06.2019, 12:23
Fritzilein
Fritzilein
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Hallo Mohn.

Klar schaffst du das!

Das schlimmste hast du ja schon einigermassen überstanden,nähmlich den geistigen Entzug. Mit der richtigen Einstellung ist der körperliche Entzug nich wirklich schlimm.

Und wenn du meinst noch länger Pflaster zu brauchen....hab irgendwo gelesen,dass jemand die Dosis der Pflaster weiter verringert hat indem er/sie Konfetti auf das Pflaster geklebt und so die auflagefläche verkleinert hat.

Lg

Verfasst am: 20.06.2019, 10:36
Mohnklatsch78
Mohnklatsch78
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Hallo Fritzilein,

vielen Dank für deine Ideen und deine Mutmachnachricht.

Heute bin ich schon den 5. Tag ohne Pflaster und es geht mir richtig gut. Gestern war ich mit meinem Mann wandern und bergauf gab es da schon einige Stellen, an denen ich Höhenangst bekommen habe, dort musste man schon richtig raufkraxeln. Und ich hab nicht einmal an eine Zigarette dabei gedacht obwohl ich schlimme Angst hatte und sehr viel Stress den Anstieg auf den Berg zu schaffen. Und oben angekommen war ich bocke stolz auf mich. Mit jedem neuen Erlebnis Stress und Angst ohne Kippen zu schaffen, macht das bei mir immer mehr Mut und Zuversicht keine Kippen mehr zu brauchen. Und ich denke nach 4 Tagen hat das Nikotin schon meinen Körper verlassen, ich hab irgendwann mal was von 72 Stunden gelesen. Also es wird immer besser und leichter. Und ich hoffe das bleibt auch so. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag





LG

Euer Mohnklatsch

Verfasst am: 20.06.2019, 10:57
Fritzilein
Fritzilein
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Super Sache.