Die kleinen und großen Veränderungen

Verfasst am: 12.09.2019, 16:35
Prusseliese
Prusseliese
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Hallo Ihr Lieben,

auch ich habe es geschafft und habe am 25.08.2019 meine letzten Sargnagel ausgedrückt... und war fast e bissle überrascht, dass das gar nicht so wehmütig oder feierlich war, wie ich erwartet hatte, sondern das Ganze dann doch eher nüchtern und unspektakulär ausgefallen ist

Ich werde in ein paar Wochen 43 Jahre alt und habe knapp 2/3 meines Lebens als Raucherin verbracht, zuletzt mit durchschnittlich einer Schachtel am Tag, beim Ausgehen und Feiern meist sogar mehr.

Mein letzter Rauchstopp davor war im Dezember 2015 und hat ganze 3 Monate gehalten. Damals habe ich mich von Tag zu Tag gequält, weil ich noch auf die reine "Willenskraft-Strategie" gesetzt habe. Umso erstaunter bin ich, dass es mir dieses Mal recht leicht fällt. Keine quälenden Gedankenkreise, sondern nur kurze Momente, die ich meist mit kleinen Selbstgesprächen in den Griff bekomme.

Aber ich erlebe größere und kleinere Veränderungen, auf die ich nicht wirklich vorbereitet war. Und diese kleinen und großen Merkwürdigkeiten würde ich gerne mit Euch teilen, denn Ihr erlebt bestimmt auch welche.

Also gut, dann oute ich mich mal mit einer Sache, die mich zwar manchmal in Peinlichkeiten versetzt, über die ich aber meistens auch selbst lachen muss... Blähungen in der Umstellungszeit - ich bin ein wandelndes Furzkissen

Und was erlebt Ihr so???

Verfasst am: 12.09.2019, 16:41
PrinzRalf
PrinzRalf
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Huhu,

erstmal Glückwunsch zu 17 Tagen, ich folge im Gleichschritt. Zum Glück ohne Furzen, dafür aber mit Schlaferitis. Gerne und viel geschlafen habe ich immer schon, aber nun noch mehr. Kann aber auch an den Auswirkungen bzw. Folgen meiner Erkrankung liegen. Meistens gehts so gegen Mitternacht ins Bett, und meistens wache ich dann zwischen 9 und 10 auf

LG Ralf

Verfasst am: 12.09.2019, 17:07
sosprosse1118
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Hallo Prusseliese,

herzlich willkommen hier in der

Dein Rauchfreizwilling hast du ja schon gefunden (also jemand, der die gleichen rauchfrei Tage hat, wie du)

Ich denke mal so lange du nicht als Ersatz für jede Zigarette "Luft ablässt" ist noch alles ok

Ach das wichtigste fast vergessen

Glückwunsch zu 17 Tagen ohne Qualm

LG Rita

Verfasst am: 13.09.2019, 07:42
Prusseliese
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Vielen Dank, Ihr Lieben *schmatz*

Ich schiebe noch eine Veränderung bzw. Merkwürdigkeit hinterher:

Durch das Rauchen waren meine Nasenschleimhäute chronisch geschwollen. Die letzen 4 Jahre spätestens ab dem Nachmittag in hübscher Regelmäßigkeit. Seit Januar sogar den ganzen Tag... was mich jetzt fast in eine Nasenspray-Abhängigkeit getrieben hätte... umd selbstverständlich habe ich alle Ausreden der Welt bemüht, warum das so ist, aber [i]auf keinen Fall[i]mit dem Rauchen zusammenhängt.

Jedenfalls kann ich seit dem 5. Tag wieder stundenweise ohne Hilfsmittel durch die Nase atmen und seit Dienstag (Tag 16) wieder durchgängig

Lustig finde ich außerdem die Sache mit dem verbesserten Riechen: bei Wohlgerüchen fällt mir noch nix auf, aber ich rieche jede Biotonne im Umkreis und jeden muffigen Keller der Altstadt...

Verfasst am: 13.09.2019, 07:59
Prusseliese
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@ PrinzRalf: Hallo Zwillingsbruder!

Wie ich sehe, musste Dir Dein Körper auch erst mal ein Brett verpassen
Bei mir bestand das Brett aus der Kombination Raucherhusten, Schmerzen in der Brust und dauerverstopfter Nase...

Weißt Du was: Rauchen macht einfach keinen Sinn

Verfasst am: 13.09.2019, 08:01
sosprosse1118
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Guten Morgen,

es kommt noch besser bald kannst du jeden Raucher im Umkreis von ca. 1,5 km riechen

Schönen Freitag den 13. (ich mag den Tag, ist nämlich ein Freitag :wink

LG Rita

Verfasst am: 13.09.2019, 08:19
Bolando
Bolando
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Hallo Prusseliese,
herzlich willkommen im Forum. Schön, dass du zu uns gefunden hast. Menschen mit Humor können wir hier gut gebrauchen. Unsere Verdauung wird stark von den Bakterien bestimmt die in unserem Darm leben. Rauchen hat einen Einfluss auf diese Bakterien. Nach dem Rauchstop ändert sich die Zusammensetzung dieser Bakterien. Manche Arten davon werden stärker und andere zurückgedrängt. Das hat unter anderem auch zur Folge dass die Verdauung bei den meisten effizienter wird - dass wir leichter zunehmen. Ich vermute, dass deine Blähungen eine vorübergehende Nebenwirkung der Veränderungen im Darm sind. Und ich glaube sie sind leichter zu ertragen als Verstopfung unter der manche Aufhörer zu leiden haben. Und ohne Nasenspray auskommen zu können ist doch klasse! Ich wünsche dir, dass du weiter so gut voran kommst und rauchfrei bleibst.
LG Bolando

Verfasst am: 13.09.2019, 08:56
rauchfrei-lotsin-silke
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Hallo liebe Prusselliese (genialer Avatar, hast Dich aber in Schale geschmissen....:riesengrinser
herzlich willkommen auch von mir in unserer illustren Gemeinschaft
Und erst mal Glückwunsch zu Deinen 18 Tagen heute!

Dein Rauchstopp war ja bisher ne runde Sache, das freut mich! Es grätscht auch lange nicht bei jedem so rein. Manche haben es etwas leichter... Vielleicht hast Du sofort DEINEN (ok, beim zweiten Anlauf :wink Weg gefunden, vermutlich mit einschlägiger Nichtraucher- Lektüre? Erzähl`doch mal.... Wir profitieren gerne!

Ich habe selbst auch gelesen- Joel Spitzer. Das hat sich in meinen Hirnwindungen fest gesetzt und mir so geholfen. "Einstellung zum Rauchen ändern"- das war`s bei mir.

Ok- weg von meinen Hirnwindungen- hin zu Deinen Darmwindungen....
Also was ich weiß, ist das der Rauchstopp zu Beginn die Verdauung durcheinander bringen kann, von Verstopfung hört man tatsächlich des öfteren. Aber ich denke auch bei Dir wird sich das wohl wieder einpendeln. Vielleicht kannst Du ja Deinen Speiseplan ein wenig "anpassen"....

Ich freue mich, wieder von Dir zu hören!

LG, Silke

Verfasst am: 13.09.2019, 09:37
Prusseliese
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Meine Lieben,

danke für Eure Anteilnahme an meinen... ähm... Flatulenzien Tatsächlich sehe ich das recht entspannt... wird schon alles werden! Man muss geduldig und liebevoll mit sich selbst sein.

Ich habe jedenfalls für mich beschlossen, dass mich keine, auch nicht die zwischendurch merkwürdigen, Veränderungen aus dem Takt bringen werden. Ich sehe das Aufhören als einen Prozess und der tatsächliche Rauchstopp ist lediglich ein Teil, wenn auch ein markanter, davon gewesen. Insofern habe ich mir auch einen Zeitrahmen bis zum Ende diesen Jahres gesetzt, indem ich mich als "Aufhörer" betrachte... und insofern schaue ich meinen Merkwürdigkeiten gelassen und mit Humor entgegen.

Und ja: ich kenne Allen Carr, Joel Spitzer und Stefan Frädrich... schon viele Jahre. Aber mein Suchthirn hat ihre Botschaften früher nicht durchgelassen. Heute sind sie dafür meine treuen Begleiter. Denn heute denke ich:

Rauchen macht einfach keinen Sinn

Verfasst am: 13.09.2019, 10:28
Sbk
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Hallo Prusseliese,
spannendes Thema, finde ich! Ich kämpfe auch seit langem damit, dass meine Nase abends immer zu ist und ich Nasenspray nehmen musste. Auch bei mir ist das besser geworden in den letzten 3 Woche , bin aber nicht auf die Idee gekommen, dass das mit dem Rauchen zusammen hängt .
Bin gespannt, was da noch so Positives auf uns wartet
Sbk