Ein großes Projekt braucht gute Vorbereitung.

Verfasst am: 16.01.2016, 16:21
Christian1966
Christian1966
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hallo Meikel,

naja die berühmte "Schwarmintelligenz" ! Naja, gut. Ich bin jetzt skeptisch, ob das hier dann wirklich zum erfolg führt.

(Unsere Postings haben sich wohl zeitlich) überschnitten?!

Christian

Verfasst am: 16.01.2016, 16:18
Christian1966
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Hallo nochmal "Piep",

ja, 37 Jahre Ketterauchen. Ist bei mir genauso - gut ich habe wahrscheinlich (zumindest anfangs) nicht gleich wie jetzt zwei Schachteln bzw. einen dreiviertel Tabak geraucht, aber natürlich ist das ja jetzt im Moment auch "Kettenraucherei" (!)

Nun weiß ich eben auch nicht, wie mir hier so richtig geholfen werden kann. Ich brauche tatsächlich eine etwas inetensivere Betreuung, die möglichst konstenneutral sein soll. Ich habe bereits vor meherern Jahren mal eine Art "Coach" angestellt, für Geld versteht sich - hat aber nichts genützt.

Gibt es hier so etwas wie ein tel. System, dass man bei Bedarf jemanden an den Apparat bekommt? Oder ist das hier mehr so, dass "gepostet" wird und man dann dann auf Antworten wartet?

Wie ist das hier genau? Vielleicht kannst Du dazu noch was sagen?!

Grüße (von)

Christian

Verfasst am: 16.01.2016, 16:15
rauchfrei-lotse-meikel
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Hallo Christian,

nur um es etwas ins rechte Licht zu rücken: Es liegt mir fern, dich "abschieben", oder "loswerden" zu wollen!

Es schien mir ein wertvoller Hinweis, dir durch den eigenen thread die Möglichkeit aufzuzeigen, mit möglichst vielen usern in Kontakt zu kommen. So triffst du aif die 'geballte Kompetenz.

Wir Lotsen sind übrigens ebenfalls "nur" Raucher, die den Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit bereits geschafft haben und nun anderen Aufhörwilligen mit ihren eigenen Erfahrungen behilflich sind. Wir sind keine Angestellten der BZgA, sondern wirken ehrenamtlich, in unserer Freizeit hier mit. Und wenn eine Arbeitswoche manches mal 50 oder mehr Stunden mit sich bringt, wird es schon mal eng, mit dir restlichen, zur Verfügung stehenden Zeit.

Du bist und bleibst weiterhin gerne dazu aufgefordert, dich persönlich mit mir auszutauschen, darüber hinaus empfehle ich dir dennoch die Nutzung der hier gegebenen "Schwarmintelligenz"

Lieben Gruß
Dein Meikel

Verfasst am: 16.01.2016, 15:56
Christian1966
Christian1966
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Hallo "Piep",

vielen dank für Deine Antwort. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich hier falsch bin! Ich dachte zunächstmal, dass diese "Lotsen" auch entsprechend Zeit haben sich um dieses Forum auch etwas "intensiver" zu kümmern. Ein bisschen habe ich mich geärgert, dass "Meikel" eben das mehr oder weniger von sich weg schob und auf andere verwies. Wozu sind denn dann diese "Lotsen" da? Sind das dann nur so ne Art "Moderatoren"? Ich weiß es eben nicht.

Naja.

Grüße (von)

Christian

Verfasst am: 16.01.2016, 15:41
Piep
Piep
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Hallo Christian,

darf ich Dich auch begrüßen, hier im Forum? Ich habe Dich grad zufällig entdeckt!
Du bist richtig verzweifelt, was das Rauchen angeht!!! Da sagst Du etwas, was ich doch noch zu gut in Erinnerung habe!!!!
Auch mir ging es so. Verzweiflung, Panik, Frust und sicher noch eine ganze Menge mehr negativer Substantive, die ich mit dem Rauchen verbinden kann. Nicht nur ich. Ich denke, jeder hier hat seine kleine Gruselgeschichte zu erzählen.
Du bist hier also unter Gleichgesinnten!

Also, Hallo und Freude, dass Du da bist!

Ich habe nun schon Einiges von Dir erfahren. Du hast schon mal 2 Argumente, die deutlich für einen Rauchausstieg sprechen: Das Geld und die Gesundheit. Glaub mir, da kommen noch ganz ganz viele andere Argumente dazu! Du hast also einen großartigen Entschluß gefasst!!!!
Ach ja, einen 3. wichtigen Punkt hast Du selbst schon genannt: Den Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt!

Ich selbst habe 37 Jahre lang Kette geraucht - ich kann wirklich sagen, die Zigarette hat mein ganzes Leben bestimmt, ein Leben ohne sie - undenkbar!!!!
Jetzt hab ich über ein halbes Jahr nicht geraucht!!!! Das grenzt (in meinem Fall) an ein Wunder.

Mir hat dieses Ausstiegsprogramm richtig gut geholfen - ohne die täglichen Informationen und Tipps, die ich alle ausprobiert habe, hätte ich es nie im Leben geschafft! Ergänzend hat das Austauschen hier im Forum mit den Leuten geholfen.

So wäre mein Ratschlag für Dich: Mach das Ausstiegsprogramm konsequent mit!
Du kannst Dir zusätzlich das kostenlose Starterpaket der Bundeszentrale für Gesundheit bestellen. Mir war es sehr dienlich.
Und melde Dich!
Der Austausch unter Gleichgesinnten ist sehr wichtig und förderlich, finde ich.

Alles Liebe von Andrea

Verfasst am: 16.01.2016, 15:16
rauchfrei-lotse-meikel
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Hallo Christian,

leider habe ich zur Zeit nur wenig Zeit, deshalb kann ich nur so zeitversetzt antworten. Tut mir leid.
Vielleicht machst du mal selbst einen eigenen thread auf? Dann finden dich auch andere user dieses Forums und können sich zwecks regem Gedankenaustausch in Kontakt bringen.

Klick auf FORUM
Wähle ein Thema (z. B. ICH BEREITE MICH VOR)
Dann scrollst du ganz nach unten, klickst auf NEUES THEMA ERSTELLEN
Und schon kannst du einen Titel frei wählen, wie dein "Wohnzimmer" heißen soll.

Dein Ziel hast du also klar formulieren können: Mehr Geld zum leben durch den Rauchstopp.
Habe ich das richtig verstanden?

Nur, welchen Weg kannst du einschlagen, um diese Ziel erreichen zu können?

Eines steht auf jeden Fall fest: Es gibt nicht DEN EINEN Weg! Lass dich (sobald du 'nen eigenen thread eröffnet hast) inspiriren, von den vielfältigsten Ideen und Tipps dieser Gemeinschaft. Viele, auch verzweifelte Menschen, konnten so bereits erfolgreich des Weg, ihren Weg, in ein rauchfreies Leben finden. Damit auch du, lieber Christian, das schaffst, möchte ich dir zunächst noch drei Dinge empfehlen, mit in deinen Rucksack zu nehmen:

1. Anerkenne und verstehe, dass es sich bei deinem Projekt ICH -WERDE-RAUCHFREI um das bis auf Weiteres wichtigste Thema deines Lebens handelt. Suche dir Verbündete, liebe Menschen in deinem Umfeld, die dich moralisch unterstützen können. Erzähle ALLEN, auch z. B. dem Bäcker deines Vertrauens davon, daß du den Weg in ein rauchfreies Leben begonnen hast.

2. Deine Leidensbereitschaft wird gefragt sein. Richte dich also darauf ein, dass sich in der ersten, rauchfreien Zeit Entzugssymptome zeigen können, die du nicht aushalten musst. Lege dir vorher ein Strategiepaket zurecht, was du in besonders schlimmen Momenten tun kannst, anstatt zu rauchen.

3. Glaube an deinen Erfolg. Setzte dir, wenn es sein muss, kleine Ziele. Statt zu sagen "ich will nie wieder rauchen", kann es für dich vielleicht sinnvoller sein, nur von Tag zu Tag neu zu entscheiden. "Heute rauche ich nicht!", klingt vielleicht eher schaffbar.

Egal wie, egal wann, mein lieber...JEDER kann es schaffen, diese geldfressende und obendrein krankmachende Sucht loszuwerden. Allerdings: Den ersten Schritt kannst nur du gehen. Traue dich! Wir alle hier stützen, unterstützen, begleiten dich sehr, sehr gerne, bleibe hier im Kontakt mit uns und du wirst einmal mehr erfahren:
Einigkeit macht stark!

Herzlichst
Dein Meikel

Verfasst am: 14.01.2016, 22:34
Christian1966
Christian1966
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Hi Meikel,

vielen Dank für Deine Antwort. Ja: ich bin auch (zum. was das Rauchen angeht) richtig verzweifelt. Aber natürlich kennne ich dieses Gefühl - der Verzweiflung - auch aus anderen, eben "krankheitsbedingten" Umständen. Allerdings ist das jetzt im Moment zweitrangig. Ich muss übrigens auch Medikamente einnehmen - ohne diese wäre ich wohl tatsächlich gar nicht richtig lebensfähig. Deshalb nehme ich sie gerne ein.

Nun, was will ich erreichen: Mehr Geld zur Verfügung haben!! Das steht tatsächlich über allem! Und hierbei ist wichtig, dass ich ja durchaus auch arbeiten gehe - wenn auch nur in einem 450-€-Job. Aber ich verdiene eben dadurch auch dazu. Und es kann ja nicht sein, dass das ganze dadurch verdiente Geld wieder für Kippen ausgegeben wird. Und das ist faktisch bei mir so. Leider.......!!

Nun ist das nicht das einzige Ziel, denn: Rauchen macht mich auch einsam! D.h. Ich rauche meist dann wenn ich eben nicht in Gesellschaft, sondernallein bin (und ich bin leider viel "mit mir" allein). So dass, dass Aufhören mit dem Rauchen für mich auch - zumindest vom Wunsch her - einhergeht mit Kontakt(wunsch - oder wie man auch immer sagt). Ich glaube, wenn ich mich z.B. mit dem durch den Rauchstop gesparten Geld bei einem Sportverein anmelde und eben wie es vor meinem Rauchen mit 16 Jahren war, mich dort auch sportlich betätige, ich durchaus auch neue Leute kennenlernen kann. Ich habe natürlich auch gute Freunde - das will ich nicht verschweigen. Ich engagiere mich auch privat usw. Aber natürlich wäre Sport für mich aus meiner Sicht der beste (oder zumindet ein möglicher Weg), um dieses Alleinsein zu durchbrechen.

Noch etwas zum Entzugskurs: Ja, dieses Datum, an dem man aufhören soll, habe ich nicht eingehalten. Ich kann eigentlich auch gar nicht richtig sagen warum. Ich hatte wohl nicht den entschiedenen Willen, oder was weiß ich...? Keine Ahnung. Die Sitzungen, an denen ich teilgenommen habe waren durchaus auch interessant, aber ich habe den Stoptag einfach nicht eingehalten. Der Teufelskreis nahm einfach kein Ende.

Ok. Soweit dann hier...vielleicht hast du ja nochmal die Zeit zu antworten.....(?)

Grüße

Christian

Verfasst am: 14.01.2016, 22:09
rauchfrei-lotse-meikel
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Hallo Christian,

vielen lieben Dank für deinen ersten post, hier im Rauchfreiforum. Du hast ja schon sehr Vieles von deiner jetzigen Situatio erzählt, da du in meinem thread begonnen hast, mochte ich auch gerne direkt antworten.

In der Beschreibung deiner Person, deiner Situation -auch mit einblick in deine gesundheitliche Verfassung- schildertest du ja auch einen Abriss deiner Nikotinabhängigkeit, Ja, Christian, du...ich...wir alle sind nikotin-abhängig.

Du fragst, zurecht, was kann man (=du) tun, um von dieser elenden Sucht loszukommen?
Aus deinen Zeilen spricht ein geruttelt Maß an Verzweiflung, kann man das so sagen?

Wie oft hast du es doch versucht. Mit aller Kraft. Und immer und immer wieder gab es den Punkt, an dem du DOCH wieder zur Zigarette greifen musstest. Ja du MUSSTEST, denn das normalste für einen Raucher, ist: Zu Rauchen!

Dein Ziel habe ich klar verstanden: "Ich wiil rauchfrei leben!" Aber wie soll das funktionieren?

Die statistisch erfolgreichste Stratiegie ist die so genannte "Schlusspunktmethode Methode", in Verbindung mit einem Nikotin-Ersatzmittel (Nikotin-Kaugummi, -pflaster, o. Ä.) Heisst man setzt sich ein Datum, einen TAG X, an dem abends die letzte Zigarette geraucht wird. Schlieslich gibt es dann in der Zeit der Vorbereitun auf Tag X viele Dinge vorzubereiten, um die Herausforderung anzugehen.

Bei mir war es tatsächlich so, dass ich an einem Gruppenkurs teilnehmen konnte, wo sich 10 Person 2x im Monat trafen. Uns wurde als Tag der letzten Zigarette fur alle genannt, so hatten wir noch 10 Tage Zeit, uns innerlich an diesen Tag heranzutasten und vorzubereiten. Ein Grundgedanle diesers Seminares war, dass das Rauchen ein erlerntes Verhalten, das mann genauso auch wieder VER-lernen kann. Ich habe tatsächlich seitdem nicht , ehr geraucht.

Lieber Christian, beschreibe doch einmal deine persönlichen Gründe, weshalb möchtest du nicht mehr rauchen?
Könntest du Ziele formulieren, die du erreichen möchtest, durch den Rauchstopp? Ich emphele dir, dir auch Notizen zu , achen über deine Gedanlen dazu. Es ist also schon auch ein Stück Arbeit, an sich selbst und an der Erreichung möglicher Ziele.

Ich lasse es damit erst mal bewenden, vieln Dank noch mal. Wenn du es magst, bist du weiterhin in meinem thread sehr will?ommen. Da ich voolzeit arbeite, ist meine Zeit mañchmal arg knapp, aber ausser mir werden dich viele andere sicher gern auf deinem Weg begleiten...vom Plan in Tat.

Einen schönen Abend für dich
wünscht dir
Meikel

Verfasst am: 14.01.2016, 20:10
Christian1966
Christian1966
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Hallo zunächst,

ich hoffe, dass ich hier mit meinem "post" richtig bin (?!). Zunächst: es geht ums Rauchen aufhören! Dazu aber noch ein paar persönliche Angaben von mir.

Ich bin jetzt 49 und rauche seit meinem 16.Lebensjahr (also etwa seit 33 Jahren) Trotz verschiedener Versuche es allein oder in einem organisierten Rauchentzugskurs zu schaffen mit dem Rauchen schluss zu machen, ist es mir bisher nicht gelungen. Es geht wohlgemerkt darum VOLLSTÄNDIG und DAUERHAFT vom Rauchen loszukommen.

Ich selbst bin allerdings seelisch schwerbehindert und auch sehr psychiatrieerfahren. Leider hat es nach meinem Abitur außer zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung OHNE Berufserfahrung (ich habe nie in dem Beruf gearbeitet) auf Grund immer wiederkehrender Krankheitsschübe nicht zu einer dauerhaften Beschäftigung gereicht. Ich bin seit Jahren Erwerbsminderungsrentner (100%). Nun kann man sich vorstellen, dass diese Rente nicht gerade "üppig" ausfällt, d.h. dass durch die andauernde Raucherei viel Geld "in der Luft verdampft". Ohne das Rauchen würde ich aber tatsächlich mit dem Geld zurecht kommen (mal ganz zu Schweigen von den gesuindheitlichen Einschränkungen).

Ich bin einfach ratlos und wende mich also an die Lotsen hier! Denn ich glaube: Nur wer diesen Entzug/Ausstieg selbst durchgemacht hat, kann diese Sucht auch beurteilen. Ebenso wie ich manchmal auch einen Rat als "Psychiatrieerfahrener" an andere gebe. Ich halte das durchaus für vergleichbar. Meine Bitte also: Was kann ich noch tun, um von dieser elenden Sucht loszukommen?

Soweit erstmal....

Vielleicht kann hier jemand eine hilfreiche Antwort posten. Danke.

Grüße

Christian

Verfasst am: 13.01.2016, 22:01
Atir
Atir
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N'bend mein jugendlicher Freund Meikel,
wollte 'mal nach dir "sehen" und nachfragen, wie es um deine werte Gesundheit steht.

A: besch....n ist geprahlt
B: geht so
C: na ja
D: gestern ging's noch
E: wenn's besser ginge, wäre es nicht auszuhalten (wie mein Vater immer sagt - 94 Jahre)
F: geht dich gar nix an

Ich umarme dich
Rita