Bei Klaus ... Die Tür ist immer offen

Hallo Klaus,lichen Glückwunsch zu Beitrag 5678
Immer um alle bemüht stehst du im Herzen des ganzen Forums.
Deine Paola

Lieber Klaus,
es war nicht leicht und ohne Leute wie dich noch schwerer
Herzlichen Dank
Anna

rauchfrei-lotse-klaus
Dabei seit: 20. 08. 2023
Rauchfrei seit: 584 Tagen
Beiträge: 5678 Beiträge
Guten Morgen Anna
Herzliche Glückwünsche für deine 111 Tage ohne Rauch. Selbstverständlich war davon nichts und du hast dir jeden Tag erkämpft.
Gut gemacht!
Liebe Grüße Klaus

Die Leere
Ein Gefühl, das hier oft nach dem
Rauchstopp beschrieben wird.
Eine innere Leere, die vielen unbekannt
und vor allem unangenehm erscheint.
Was ist das für ein Gefühl?
Warum berichten so viele davon?
Wo kommt das her?
Ist es Entzug?
Kannten wir es wirklich nicht?
Könnte es Langeweile sein?
Viele Fragen.
Tabak Rauch, speziell das Nikotin darin
ist eine psychotrope Droge.
Sobald die Substanz im Gehirn ankommt
werden Dopamine ausgeschüttet.
Das sorgt für einen Kick.
Ein kleiner Glück Rausch.
Das fällt nun weg.
Da war etwas, nun ist da erstmal nichts.
Diese Leere kann eine Folge des Entzug sein.
Dazu kommt eine gewisse Erschöpfung.
Wenn wir zwei oder drei Monate gegen
das Craving gekämpft haben
sind wir müde und ausgelaugt.
Wir haben kein Kraft mehr.
Freude, Empathie und Begeisterung fallen aus.
Wir sind geschafft, müde und antriebsarm.
Mit anderen Worten:
Wir fühlen uns leer und irgendwie ausgelaugt.
andrea_me schreibt:
https://rauchfrei-info.de/community/forum/Topic/show/ASC/T/entzugserscheinungen-machen-mich-fertig-10473/
Solche Berichte finden sich viele,
und einige die das hier lesen werden das kennen.
Die gute Nachricht.
Wir können etwas dagegen machen.
Was ist zu tun?
Erstmal Ruhe bewahren.
Das ist nichts Schlimmes
und auch nur ein temporärer Zustand.
Also, irgendwann hört das auf!
Versprochen!
Aber abwarten bringt alleine auch nichts.
Also hoch mit dem Hintern.
Mal nachdenken, was so richtig Spaß macht.
Vielleicht auch sowas einfaches wie schlafen.
Mir hat das unglaublich gut geholfen.
Gegen den Entzugs Schlamassel ankämpfen
ist nunmal anstrengend.
Da muss man auch mal schlafen und sich ausruhen.
Gut essen und trinken ist wichtig.
An einer Gurke rumknabbern ist ja manchmal okay,
aber wir brauchen auch Pasta mit viel Käse.
Butter darf auch mal ins Essen.
Wir brauchen Energie für die erste Zeit.
Aber nicht nur futtern!
Sport ist super.
Freunde treffen und etwas unternehmen
Ach .... schaut einfach mal auf meine Liste.
https://rauchfrei-info.de/community/forum/Topic/show/ASC/T/null-bock-auf-garnix-11225/
Liebe Grüße
Klaus

Ganz lieben Dank, lieber Klaus, für die Blümchen.
Irgendwie sausen die RauchfreiTage jetzt geradezu vorbei.
Das mag ich. :-)
Statt der Morgenzigarette gibts jetzt ja ein anderes Highlight - den Besuch im Musikzimmer.
Macht Spaß.
Verschiedene Stile, Zeiten, Rhythmen.
Liebe Grüße, Nova

Hallo Klaus,
vielen Dank für deine Antwort auf meine Anfrage im März-25-Zug.
Ich gebe dir in den meisten Dingen Recht, bis auf die Sache mit: NEP helfen nur beim körperlichen Entzug. Ich hatte tatsächlich noch bei keinem Rauchausstieg welchen. Mal abgesehen von bisschen schwitzen und Watte im Kopf. DAS quält mich nicht. Bei mir ist es die Psyche , ich bin da leider schwer vorbelastet. PTBS, rezidivierende Depression usw.
Nikotin wirkt unglücklicherweise leicht antidepressiv und in größerem Maße angstlösend. Und zwar innerhalb von Sekunden. Gute Zartbitter Schokolade hat einen ähnlichen Effekt, nur nicht so stark und vor allem nicht so schnell.
Mein Rückfall am Samstag hätte damit vermieden werden können, davon bin ich überzeugt. Allerdings muss ich ehrlich sein, ich habe auch sonst nix gegen den Rauchdruck gemacht, nur wie ein verhuschtes Mäuschen in der Ecke gesessen und verzweifelt irgendwie ausgehalten. Da gibt es irgendwie den point of no return.... keine Entschuldigung, aber immerhin eine Erfahrung.
Letztendlich hat meine Patin jetzt Lutschpastillen für mich bestellt, ich betrachte es mal als: besser haben als brauchen. Und wenn es nur darum geht, sich so ein Ding einzuverleiben, um wieder handlungsfähig zu werden.
Herzlichen Dank für deine ganze Mühe mit uns Newbies und liebe Grüße
Anke

Guten Morgen Alle
Viele von euch erleben gerade einen ersten rauchfreien Frühling seit vielen Jahren. Ich gratuliere euch allen! Ihr habt mit dieser Entscheidung eine Fahrkarte in ein neues Leben gelöst. Was das bedeutet wissen manche von euch schon sehr genau, andere haben nur so eine ferne Ahnung. Vielleicht zweifeln auch wieder einige und fragen sich ....was soll das alles. Vergesst niemals, das dieser Schritt euch eine neue Freiheit im Leben bringt und natürlich auch ein deutlich längeres dazu. Sorry, das klingt alles etwas schmalzig, mir ist aber gerade so. Als vorhin durch das Forum wanderte erinnerte ich mich an meinen ersten rauchfreien Frühling seit ewigen Zeiten. Das war letztes Jahr und ich war manchmal so richtig zufrieden und froh. Trotz einiger schlimmer Dinge, die sich damals in meinem Privatleben ereigneten.
Der Frühling war auch die Jahreszeit, in denen ich als sehr junger Mensch die Bekanntschaft mit verbotenen Drogen machte. Das war zu Beginn sehr schön, wurde aber schnell zu einer großen Last. Wie groß die Last mit egal welchen Drogen ist , verspüre ich jetzt wieder. Jetzt, wenn ich mich erinnere und wenn ich eure Texte lese.
Dann bin ich wieder froh, diese Zeilen an euch zu schreiben.
Liebe Grüße Klaus

Lieber Klaus,
herzlichen Dank für deine lieben Glückwünsche!
Und danke für alles, was du hier tagtäglich in das Forum an Positivem, Unterstützendem, Nachdenklichem, Fröhlichem usw. einbringst .....

Danke. ❤️
Schönen SonnenSonntag.
Ob real oder im Geiste.

Lieber Klaus,
Danke, daß du für meine Situation wieder so gute, hilfreiche, aufbauende Worte
auch aus deiner eigenen Erfahrung gefunden hast.
Ich bin froh, daß ich schon vor dem Erhalt meiner Diagnose rauchfrei geworden bin
und nicht erst gezwungen durch die Krankheit,
was mir wohl noch schwerer gefallen wäre als aus freien Stücken.-
Was heißt denn, du bist so oft es geht an der Ostsee?
Hast du dort eine Art 2.Bleibe und arbeitest auch von dort
oder hast du viele Verpflichtungen in Berlin?
Da ist es sicher beunruhigend in der belasteten Luft.
Bist du denn schon merklich eingeschränkt?
Wir leben noch.
Lass uns lernen, besser als zuvor zu leben.
Diesen Satz habe ich abgeschrieben und an den Spiegel gesteckt.
Das sollten wir alle beherzigen, Danke dafür!
Dir für heute alles Gute,
eine schöne neue Woche, was immer das für dich heißt und du dir wünschst.
Liebe Grüße
Uta