Mit Alaaf und Helau rauchfrei werden: der Februarzug 2021

Verfasst am: 06.05.2021, 23:29
BerndMM
BerndMM
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Danke euch, ja, über die drei Monate freue ich mich schon sehr. Die 3-Monates-Krise habe ich auch sicherlich hinter mir (hoffe ich doch zumindest). Die Lust auf eine Zigarette ist nicht sehr stark. Ich denke alle paar Stunden mal für ein paar Sekunden daran, vergesse es dann aber auch wieder. Und freue mich häufig übers Nichtrauchen. Das, was noch manchmal da ist, ist die Zigarette morgens. Da fühle ich noch ein wenig verlangen. Das bekomme ich aber mit einem straken Kaffee glücklicherweise immer sofort weg. Ansonsten, zu viel essen mache ich auch noch. Habe doch schon einige Kilo zugelegt, aber, die bekomme ich auch wieder weg. Ich grüße euch und hoffe das Nichtrauchen wird noch leichter..

Verfasst am: 06.05.2021, 16:05
Unbekannt
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Verfasst am: 05.05.2021, 21:07
AjaintheSky
AjaintheSky
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Hola ihr Lieben,
ich bin auch noch stabil mit von der Partie. Insgesamt geht es mir mit dem Nichtmehrrauchen gut, wenn ich die letzten Tage Revue passieren lasse, dann ist es so, dass ich alle paar Tage mal kurz dran denke, dass ich zu anderen Zeiten in dieser oder jener Situation wohl geraucht hätte, aber fühlt sich recht emotionslos uninteressant an.
Was immer noch gewöhnungsbedürftig ist ist meine Gesamtstimmungslage und die zugehörige Reaktionsneigung...Ein bißchen Pulverfass ist immer, ich glaub ich bin lauter, ich bin klarer geworden. Und auch ein bißchen weniger freundlich... Wo ich früher "Ach, halb so wild, da mach ich jetzt mal kein Dramading draus" gedacht hätte und schnell verschwunden wäre um eine Selbstbeschwichtigungszigarette zu rauchen, verschwinde ich halt jetzt nicht :-) mit allen Konsequenzen, die mein Umfeld schon immer noch mal wieder stutzig machen. Ich glaub ich hab's schon mal irgendwo so besschrieben, aber das gilt nach wie vor: Ich fühl mich "nackter" ohne diesen Selbstverhüllungsrauch, mit allen Vorzügen dieses Zustands (i.e. authentischer im Fühlen und im Sein), aber eben auch Nachteilen (schutzloser und deswegen halt wehrhafter). Aber ich finds spannend und ich glaub ich mag mich ganz gerne so.
Deswegen geh ich ganz fröhlich auf die hundert zu, ich fühle mich aktuell schon soweit safe, was meine Widerstandskraft angeht. Und ich glaube, das reicht mir persönlich auch. Ich hab für mich gerlernt, dass ich mich NIE mehr wiede so "safe" fühlen möchte, wie die beiden Male, als ich nach mehrjährigem Nichtmehrrauchen in lauen Sommer- oder wilden Partynächten vor lauter Safe-igkeit dachte "eine geht schon". Und klar kullert in dem Moment, in dem ich das schreibe, ein kleines Nostalgietränchen über meine rosigen Nichtmehrraucherwangen und so ein Proust-Gefühl macht sich breit, das den verlorenen Zeiten nachtrauert und der Jugend und...melanklüterisch, wunderschönes Annie-Wort.
Und dann denk ich mich mir...: wie schön, dass es das alles gibt... eine Vergangenheit, die vermisst werden mag. Und diese Gegenwart, die unverblümt gelebt werden mag...und eine Zukunft, die freier und länger sein wird. Memo an mich: Danke Aja, haste gut entschieden. Passt doch. Oder, um's mit Dota zu sagen:

:-) "Ich bin nicht hier, um mich zu bemühen, ich bin hier, um zu glühen" :-)

https://www.youtube.com/watch?v=v-QD7vaHQgY

Habt es fein heut Abend und an allen Tagen
Aja

Verfasst am: 05.05.2021, 20:41
Saridaja
Saridaja
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Nabend Zusammen,

nachdem sich alle mal gemeldet haben darf ich auch verkünden dass ich noch immer dabei bin!
Es fühlt sich gut an. Und im Gegensatz zum Stopp vor 3 Jahren denke ich fast den ganzen Tag kaum ans Rauchen, trotz z.T. wirklich enormem Stress. Das stimmt mich glücklich und macht die Schlafstörungen, die ich nach wie vor habe erträglicher. Die kommen aber eher von anderen Lebensthemen.

Also ich hoffe, euch allen geht es auch gut und ihr geniesst das Rauchfrei- sein. An sich ist es glaub ich kein schlechtes Zeichen wenn sich alle weniger melden weil man einfach weniger dran denkt, besser kann es doch nicht sein!

Bleibt gesund - ich wünsch euch was!

Verfasst am: 05.05.2021, 20:17
bibra65
bibra65
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Hallo hier...

Ja, Annie, du hast Recht, hier ist es tatsächlich arg verwaist... Schade eigentlich, aber vielleicht meldet sich ja der eine oder andere noch mal Und direkt save fühle ich mich auch noch nicht, frage mich auch, ob das überhaupt jemals der Fall sein wird, wenn man z.B. von Rückfällen nach vielen Jahren hört. Vielleicht ist es aber auch vielmehr das "Ziel" sich mit der bleibenden "Unsicherheit" zu arrangieren, sie einfach zu akzeptieren und sogar als hilfreich zu sehen?

Und Bernd, schön dass du die 90 Tage geschafft hast und es dir gut dabei geht. Wahrscheinlich hast du die 3-Monats-Krise schon hinter dir, oder? Also ich bin gerade mittendrin, schon seit einigen Tagen, ich merke es an meiner Hänger-Stimmung, meiner stärkeren Lust auf Rauchen (vor allem morgens, was die Zeit davor schon komplett weg war) und den wieder stattfindenden Schweißausbrüchen, dem vermehrten Appetit auf Süßes usw.usw. Aber im Vergleich zur Anfangszeit (so in etwa die ersten 10 Tage) eine gaaaaanz milde Form davon. Und genau das halte ich mir auch derzeit vor Augen.

Zudem belohne ich mich auch mit ein bisschen Wellness zu Hause. Apropos Belohnung: Ist nach wie vor wichtig, aber ich finde auch immer mehr, dass man in diesem "Stadium" schon allein durchs Nichtrauchen reichlich belohnt wird. Treppensteigen z.B. macht mir mittlerweile fast schon Spaß, schnaufe nicht so viel dabei, und geht viel lockerer... Alleine das ist schon so schön, Belohnung pur!

Ich wünsche Euch noch einen schönen Restabend! Liebe Grüße von Biba

Verfasst am: 05.05.2021, 10:09
Annie_Mohn
Annie_Mohn
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Lieber Bernd, dann ist es ja heute soweit! Herzlichen Glückwunsch zu deinen DREI MONATEN Rauchfreiheit! Mega. Du hast dich echt durchgebissen und Durchhaltevermögen bewiesen. Und die Stimmung steigt also auch schon!

Hm, um die drei Monate herum könnte es doch für alle aktiven Mitfahrer:innen hier vielleicht ein guter Moment sein, mal ein kleines Victory-Zeichen zu hinterlassen, nein?
Ich würde mich freuen, euch wieder zu lesen, der Zug kommt mir mittlerweile arg verwaist vor.
Ich denke, ich werde hier immer mal wieder und weiterhin herumgeistern, denn meine gefährliche Zeit ist um das halbe Jahr herum. Ich fühle mich noch nicht "save".

Aber wie gesagt: Drei Monate sind schon ne Aussage. An alle beste Grüße, die diesen Erfolg im Laufe der nächsten Tage / Wochen nach Hause bringen. BÄÄÄÄMMMM!
Annie

Verfasst am: 02.05.2021, 14:33
BerndMM
BerndMM
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Hallo zusammen,

bei mir sind es nächste Woche am 5. auch drei Monate. Das ist für mich auch so eine magische Zahl gewesen und ich freue mich auf den Tag. Wobei ich sagen muss, dass es jetzt zunehmend egal ist. Ich genieße das Nichtrauchen ehrlicherweise mittlerweile schon sehr. Die zusammengerechnet fünf Minuten am Tag, an denen ich denke, ,,eine Zigarette könnte ja vielleicht ganz schon sein" sind so schwach, dass ich mir schnell wieder klar machen kann, was ich alles gewonnen habe.
Ich kenne das allerdings auch gut, dass ich in den letzten drei Monaten alte Routinen aufgegeben habe, weil sie mir ohne Zigarette keinen Spaß machen. Ich habe mir in der Homeoffice Zeit bspw. immer morgens irgendwo einen Kaffee geholt und mich auf eine Bank gesetzt zum rauchen, um dann noch etwas spazieren zu gehen. Jetzt bleibe ich halt morgens länger im Bett, mache mir dann einen Kaffee zuhause und setzte mich erst mal gemütlich an den Schreibtisch. Ich habe ja keinen Suchtdruck mehr. Manche alte Routinen sind durch neue ersetzt.

Zum Thema Dopamin. Ich wäre da gar nicht drauf gekommen, wenn ihr es nicht angesprochen hättet. Ich war in der letzten Woche schon auf eine seltsame Weise fröhlich und albern, wie ich das eigentlich nicht von mir kenne. Oder nicht mehr kenne. Ob das auf einen sich normalisierenden Dopaminhaushalt zurückzuführen ist, weiß ich natürlich nicht. Corona-bedingt genervt bin ich nämlich schon noch.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag ohne Qualm

Verfasst am: 30.04.2021, 23:07
bibra65
bibra65
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Hallo Schwester,
so wie du das schreibst... Du hast echt voll den Nagel auf den Kopf getroffen: Was für einIRRSINN ist das Rauchen eigentlich?
Jeden Tag, so oft am Tag... Immer und ständig wird/wurde tagtäglich das Rauchen mit eingeplant. Fast schon so als würde das Rauchen im Mittelpunkt sein und der Tag mit seinen "Aktivitäten" drumherum geplant. Ganz schön verrückt das Ganze. Klar, Essen z.B. muss man auch täglich und öfters, aber nicht 20, 30 oder 40 mal am Tag. Mir fällt eigentlich nichts Vergleichbares zum Rauchen ein.
Und deshalb bleiben wir rauchfrei

Allen einen schönen Abend noch! LG Biba

Verfasst am: 30.04.2021, 07:15
SchwesterS
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Ihr Lieben,
ein dunkler, verregneter Morgen, perfekt für Airwick-Kerze und Yoga. ;-)
Nächste Woche habe ich die drei Monate voll, ich freue mich sehr auf den Dopamin-Moment.
Derweil geht es alles in allem gut. Ich bin allerdings etwas sehr emotional oft, ziemlich nah am Wasser gebaut. Geht es noch jemandem so? Es irritiert mich schon etwas.
Und es wird doch immer wieder im Hinterkopf herumdiskutiert. Was für alberne Situationen. Sonne, ich komme vom Job, Aussicht auf freie Tage - an der Spree vorbei geradelt, wo es eine schöne Treppe runter zum Wasser gibt, auf der ich oft saß und mich freute und vor mich hin rauchte... Ach, da jetzt hocken, dachte ich, dann: nee, wenn ich nicht rauchen kann - was soll das dann?! - und bin weiter geradelt. Innerlich den Kopf über mich schüttelnd. Es geht weiter und weiter - alles muß neu gelernt werden. Sei es Spree-hocken oder Sommer-genießen im Park - all diese Situationen, die voller Qualm waren.
Und es gibt bei mir aber auch am Tagesende so viel Dankbarkeit über die neue Situation. Wieviel Streß wegfällt war mir vorher nicht bewußt. Es ist ja ein Irrsinn, den man sich da antut.
Insofern: weiter so! Und habt einen schönen Tag!

Verfasst am: 26.04.2021, 22:22
bibra65
bibra65
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Halli hallo und guten Abend,

ist hier noch Jemand? Wie geht es euch? Ich lese hier heute mal wieder öfters rum, und der Gedanke an eine Zigarette kommt auch schon immer mal wieder...

Und Annie, ja die Jugend.. und melanklüterisch werden... Kenne ich auch... wobei ich das Rauchen nicht explizit mit meiner Jugend in Verbindung bringe, habe ich doch die 30, 40 und 50 (mit Unterbrechung) auch geraucht.
Da sind es doch eher die Bücher, die mich an meine jungen Jahre erinnern.

Na ja, hin oder her, ich versuche jedenfalls derzeit, meine Emotionen allgemein, was das Nichtmehrrauchen anbelangt etwas im Zaum zu halten, indem ich versuche, das Nichtrauchen einfach als eine Notwendigkeit zu betrachten. Wie ein schlechter Zahn, der gezogen werden muss. Da gibt es halt keine Diskussionen, da habe ich aber auch einen Verlust und super unangenehm ist es auch. Muss aber sein und fertig!
Und nach dem Zahnarzt fühle ich mich dann erleichtert, mir geht es besser, ich fühle mich gesünder, aber soooooo dermaßen hat sich mein Leben dann auch nicht verändert. (ich drehe auch an der Schraube, die sich "Erwartungshaltung" nennt) Mal schauen, vielleicht hilft es mir.

Ich glaube ich muss ins Bett

Gute Nacht von Biba