Mission Possible

So. Ein weiterer (Arbeits-)Tag geht rauchfrei zuende. Ab in den RAUCHFREIEN Feierabend und an die frische Luft!e:

Hallo Uli,
das machen wir. Dieses Mal klappt es und ich folge Dir

Puh. Das war knapp. Musste vorhin richtig kämpfen. Aber ich habe mir dann sofort die Liste mit den Gründen angesehen, warum ich aufhören möchte. Außerdem ist mir im Kopf geblieben: Keine Situation wird durch eine Zigarette leichter. Wenn Du im Stress bist und Dir Zeit fehlt, dann beruhigt die Zigarette Dich nicht. Sie klaut Dir nur noch weitere 5 Minuten, Deiner eh schon knappen Zeit. Also weiter geht es...

Morgen, das "Guten" lasse ich hier einfach mal weg. Frag mich gerade was an diesem Morgen gut sein soll... Der Kollege hier ärgert mich gerade mächtig und ich genieße Schmachtattacken, Kopfschmerzen und einen trockenen Hals. Dieses blöde Mistfieh in mir. Geh mir jetzt erst mal einen Tee kochen...

So. 16:46. Feierabend. Bisher nicht geraucht. Weiter geht es in den rauchfreien Feierabend.

Hi Nicole!
Danke für die Lieben Worte! Dieses Mal bekommt mich das Monster nicht klein.
Ich WILL da jetzt durch. Mir "stinkt" es wortwörtlich, immer gegen die Schmacht anzurauchen.
Also: Augen zu und DURCH

14:53 Uhr. Keine Zigarette angefasst. Husten meldet sich.

Guten Morgen liebes Forum,
heute ist der 28.02.2017 und für mich beginnt heute das Rauchfreie Zeitalter. Mal habe ich es Mein Neues Leben 2.0 genannt, mal Sag nie mals Nie. Jetzt ist eis meine Mission Possible. In diesem Jahr nutze ich die Fastenzeit um mein Leben wieder neu zu starten. Alkohol und Zigaretten sind in dieser Zeit tabu. Und auch nach der Fastenzeit müssen sich die Giftrollen einen anderen Abnehmer suchen, denn für Sie endet hier unser gemeinsamer Weg. Ok, die Fastenzeit beginnt offiziell erst morgen, aber für mich endet die 5. Jahreszeit eigentlich immer schon nach Rosenmontag und somit ist heute der Startschuss gefallen. Die Schmachtattaken sind bisher überschaubar. Aber der Kopf brummt und das kenne ich jetzt schon zu genüge, dass passiert immer, wenn ich auf Entzug bin. Viel zu oft bin ich dann irgendwann wieder eingeknickt. Resultat: Ich musste wieder von vorn anfangen und wieder mit dem Entzug kämpfen. Eigentlich bin ich somit schon seit Wochen und Monaten immer wieder auf Entzug, da ich mir selbst nicht erlauben möchte ein Raucher zu bleiben. Viel zu stark spüre ich immer die negativen Auswirkungen des Rauchens. Viel zu sehr habe ich Angst davor zu erkranken. Aber bisher habe ich immer nach einigen Stunden, Tagen sogar Wochen wieder angefangen. Das kommt jetzt nicht mehr in Frage. Entweder ich Rauche und tue es so, dass ich meinen Nikotinspiegel aufrecht erhalte und keine Schmacht verspüre. Oder ich lass die Finger ganz von den Dingern, boxe mich noch ein allerletztes Mal durch den Entzug und habe dann endgültig meine Ruhe. Da ich Variante 1 nicht mit mir und meinem Gewissen vereinbaren kann habe ich mich für Variante 2 entschieden. Sofortiger, absoluter Rauchstopp.
Nie wieder einen einzigen Zug. Ich hoffe Ihr nehmt mich wieder mit und freu mich auf Euch.
LG Sven