aus dem Plänterwald

Lieber Daniel!
Es ist eine Freude gewesen mit dir zusammen den virtuellen Bergweg in die Rauchfreiheit zu gehen!
Ja, kleine Bäche umsäumt von der wunderschönen Bergwelt haben was. Erinnert mich sehr an ein Allgäuer Bergdorf, wo eine Freundin von mir jetzt ihr Zuhause gefunden hat. So hab ich natürlich des Öfteren die Gelegenheit sie zu besuchen und im Reallife diese Wege zu gehen.
Wenn ich dort bin, genieße ich das Betrachten der seltenen Trollblume und der Knabenkräuter, die bei uns nicht mehr zu finden sind. Geht es dann hinauf und hinab in die Bergwelt geht das natürlich nicht, ohne dass sich am nächsten Tag Muskelkater einstellt und man keinen Meter mehr laufen möchte!
Manchmal war der Weg in die Rauchfreiheit genauso! Manchmal, bei mir zum Glück selten, mochte man nicht mehr weiter gehen! Aber je trainierter man wird, desto einfacher wird es.
Meine Beinmuskeln fangen an, sich an die Anstrengung zu gewöhnen und oft wollen sie auch einfach nur noch weiter laufen, um zu wissen, was sich hinter der nächsten Wegbiegung versteckt!
Bis bald mal!
Die Onkeline

Lieber Daniel,
schön, dich auch mal wieder zu lesen. Wir steuern ja beide geradewegs und schnurstracks auf unser Jahresjubiläum zu! Ich glaube, wenn wir das geschafft haben, können wir mächtig stolz auf uns sein!
Was du in meinem Wohnzimmer zu der Gartenarbeit geschrieben hast, kann ich gut nachempfinden. Wahrscheinlich ist auch jede Tätigkeit im Garten mindestens einmal rauchfrei zu absolvieren, bevor sie wieder richtig Spaß macht. Hecke schneiden mache ich immer nur in den Sommerferien, weil ich dann die meiste Zeit habe und wir haben viele Meter Hecke zu schneiden! Und in dieser Woche habe ich an zwei Tagen die Hecke geschnitten und ich kann dir sagen: Es ging viel schneller als früher! Eigentlich habe ich die Zigarette dabei als solche auch nicht vermisst, eher die Pausen, die ich dann doch nicht so oft mache. Vielleicht sollte ich mich mehr zu Pausen zwingen und mir einen Wecker stellen, damit ich nicht vergesse, zwischendurch mal einen leckeren Kaffee zu trinken, was meinst du?
Ich wünsche dir jedenfalls angenehme Dienste und dass du rauchfrei bleibst, daran habe ich keinerlei Zweifel!
Liebe Grüße ins schwüle Berlin
Casaneu

Lieber Daniel,
wie schön, dass Du wieder guckst .
Du weißt, je später der Abend . . . Und früh Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.
Du hast vollkommen Recht, ich kann mir gar nicht vorstellen, wieder zu rauchen. Ohne ist alles viel entspannter, wirklich.
Das ist im Alter auch wichtig, da muss man die verbliebenen Hirnzellen sinnvoller einsetzten als zur Zigarettenpausenplanung und Ausrüstungsbeschaffung.
Scheinbar hatte ich aber noch Überkapazitäten, die sich jetzt autonom mit Essen befassen
Die Brombeermarmelade ist vielleicht auf dem Shirt doch besser aufgehoben als dahinter
Lass Dir gut gehen und besuch mich mal wieder,
Bäck

Lieber Daniel,
dankeschön für deinen Besuch in meinem Wohnzimmer am Freitag. Mir ging es in letzter Zeit kreislaufmäßig nicht gut (niedriger Blutdruck) und so hast du mich aufgeheitert und mir wirklich eine Freude gemacht.
Und als ich dich gestern bei der Arbeit hier rumschwirren sah, dachte ich an alte Zeiten, du weißt ja, dass ich dich hier sehr vermisst habe. So welcome back, freu!
Nachdem ich jetzt die (pflanzlichen) Kreislauftropfen nicht Notfall-, sondern regelmäßig nehme, fühle ich mich wie neu geboren, der Gewinn an Lebensqualität ist enorm. U n d k e i n e g e r a u c h t!!!
Heute Vormittag fahre ich mit meiner Freundin nach Bergisch-Gladbach in die maurische Sauna, wo wir den Tag verbringen werden.
Dir wünsche ich viel Spaß bei der Potsdamer Schlössernacht und lege ein gutes Wort für dich ein, dass du auch ohne Tabakutensilien vorgelassen wirst; stelle dich mir gerade als Jraf Koks vonne Jasanstalt im Rokokokostüm mit Rüschchen und so vor.:
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Möge auch dein Alltag so sein, dass du dich darin wohlfühlst, das wünscht dir Claudia

Hallo lieber Daniel,
das war heute eine besondere Freude - von dir zu lesen. Vielen Dank für deinen Besuch.
Auch ich war lange Zeit hier nicht unterwegs. Zum Einen hatte ich seit Februar ständig Handwerker im Haus. Zum Anderen noch der alltägliche Wahnsinn. Ja - es liegen anstrengende Wochen hinter mir.
Aber trotzdem - rauchfrei! Jetzt bin ich dabei mich von meiner neuen Sucht zu befreien. Auch das gelingt mir noch.
Kaugummi - mit und ohne Stoff! Das ist nochmals, harte Arbeit!
Und nun zu dir lieber Daniel. Dein Urlaubsbericht gefällt mir sehr gut. Morgens um 4:30 in der Ostsee zu schwimmen, dass stell ich mir wunderbar vor. Dann deine vielen Radtouren und Wanderungen - klasse!
Es freut mich, dass du wieder so wunderbar beweglich bist. Leider bin immer noch nicht dazu gekommen, mir deine Fotos anzuschauen. Das hole ich nach!
Du bist schon wieder fleißig am arbeiten. Bei mir geht's am Montag wieder los.
Ich freue mich drauf.
Die Rauchpausen gönne ich mir auch - mit viel frischer Luft. Das andere Rauchen stört mich nicht. Im Gegenteil wie gut, dass wir das nicht mehr brauchen.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Arbeitstag!
Der kann ja auch schön sein
Es grüßt dich sehr herzlich,
Wilma

Hallo Daniel aus dem Plänterwald,
1,2,3 und ich hatte Dein Wohnzimmer durchstöbert.
[color=green]321 Tage rauchfrei[/color]
das ist der helle Wahnsinn. -lichen Glückwunsch
Gruß
karl63

Hallo und guten Abend alle zusammen,
so peu a peu, immer schön langsam, komme ich wieder an in diesem Forum, arbeite mich Schrittchen für Schrittchen durch, jeden Tag ein Posting. All ihr lieben und mitfühlenden Schreibern hier, alte Bekannte und auch neue Gesichter, seit sicher, ich komme auch noch zu euch.
Ich habe eben meinen abendlichen Salat gegessen, jetzt sitze ich entspannt hier bei einer Tasse fruchtig frischem Eistee, höre dazu eine herrlich jazzige Version von Sade's Smooth Operator, herrlich relaxed eingespielt von einem Könner auf dem Saxophon, der leider nicht erwähnt wird.
Das ist genau der Tagesabschluss, den man braucht um einen Arbeitstag auf der geschlossenen Geronto Psychiatrie zu verdauen.
Eins aber bleibt bei allem gewiß: trotz aller Zigarettenpausen ... soviele waren es eigentlich gar nicht ... vier ... die ich meine rauchende Kollegin in den Raucherraum begleitet habe, habe ich selbst nicht das geringste Bedürfnis mehr, mit diesem Scheiß jemals wieder anzufangen. Allerdings genieße ich nach wie vor das kommunikative Element dieser Zigarettenpausen und die damit verbundenen 10 Minuten Pause zum durchatmen und frische Kraft schöpfen.
Euch allen ein schönes Wochenende,
es grüßt freundlich Daniel aus dem Plänterwald

Juhu! Daniel,
hab Dich vermisst und freue mich, dass Du wieder da bist!
Lese Dich so gern.
Maroditis

Lieber Daniel,
ich freu mich sehr für dich, dass es deinem Bein wieder so gut geht! Und na klar ist in-den-Sonnenaufgang-schwimmen ja wohl das Beste, was man tun kann am Meer! Oder überhaupt in seinem Leben?
Wir waren in Brandenburg und so unspektakulär es klingt: den Wald schnuppern, ein bisschen Angst vor den Algen (oder Fischen?!) am Fuß haben, die Kinder beim Angeln bewundern, glitzerndes Wasser und Libellenwolken sehen, abstrakte Pilze bestimmen, Fotos von Rinde schießen, dem strömenden Regen lauschen... all das macht ja wohl einfach nur froh
Danke für deine lustigen Texte hier, hab immer mal wieder gelesen und gelacht: du hast das Zeug zum positiven Denken... *Scheibe abschneid*
Viel Entspannungsmomente auf deiner Arbeit wünsche ich weiterhin, die wirst du sicher brauchen und dir nehmen müssen. Oder dürfen. Wer viel mit Menschen zu tun hat, braucht diese Energie ja doppelt und dreifachuese:
PS ich belege einen Syrischkochkurs mit meinem Mann und bin seeehr gespannt auf alle Gewürze des Orients: es wird lecker duften!!! bin gerade dankbar für all meine Sinne

Hallo und guten Abend zusammen,
27ster Juli, herrje, wie die Zeit vergeht. Ich hätte soviel und doch nichts zu erzählen. Oder soll ich sagen, ich habe nichts besonderes, aber doch sehr viel zu sagen?
In jedem Fall möchte ich mich jetzt erst einmal bei allen entschuldigen, die ich sträflicher Weise im Stich gelassen habe, euch hier. Das fing alles ungewollt damit an, das der eigentlich im Urlaub zugesagte Internetanschluß in der FeWo auf Grund von Straßenbauarbeiten nicht möglich war.
Also habe ich im Urlaub gemacht, was ich am besten kann, meinem puren Egoismus freien Lauf gelassen und mich in herrliche und entspannende Freizeitabenteur gestürzt wie Fahrradtouren auf Usedom, die längste Tagestour 76 km, lange Wanderungen, teilweise als Strandwanderungen die längste 27,6 km, Tauchgänge und täglich wenigstens einmal schwimmen gehen, in der Ostsee, meine Lieblingszeit 04:30 Uhr, in den Sonnenaufgang hinein schwimmen.
Wenn ihr jetzt denkt: Im Urlaub .... um 04:30 Uhr aufstehen ..... zum Schwimmen .... danach eine Fahrradtour von 76 km Länge .... der Kerl hat einen Knall, der hat einen Sprung in der Schüssel ..... dann ... ja dann ....
gebe ich euch völlig recht. Als Deutscher macht man sowas nicht im Urlaub. Betrachtet es aber mal von meiner Seite aus. Über eine Frist von sagen wir mal 2 Jahren hat sich bedingt durch mein Raucherbein meine Bewegungsfreiheit immer weiter eingeschränkt. Kurz vor dem ersten Eingriff war ich doch nicht mal mehr in der Lage, schmerzfrei bis zu nächsten Strassenecke (80 Meter) zu kommen.
In diesem Urlaub nun konnte ich mich endlich wieder ungehindert bewegen, ohne Schmerzen. Und bei Gott, ich hab es getan und bis zum Exzess ausgekostet und es war schön. Ich bereue nichts, auch nicht die 5000 Fotos, die ich auf Usedom gemacht habe.
Meine Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören, bereue ich schon dreimal nicht. Denn diese neue Freiheit, im Urlaubsteil zu Hause wieder in Berlin weiter ausgekostet, die anderen vielen Freiheiten möchte ich nicht mehr vermissen.
Nun bin ich schon wieder in der zweiten Arbeitswoche nach dem Urlaub, Spätdienste, die meisten in einer geschlossenen Geronto Psychiatrie und genieße auch hier weiterhin meine neue Freiheit, bei der nach wie vor obligatorischen Zigarettenpause NICHT nach einer Schachtel greifen zu müssen, sondern statt dessen ein Stück leckeres Obst zu essen.
Zum Thema Küche und Diät und weiteres äußere ich mich morgen im Wintergarten, ich habe aus Usedom, aber auch aus dem benachbarten Polen einige leckere neue Anregungen mit nach Hause gebracht.
Es grüßt freundlich Daniel der Plänterwäldler