September 2022 - Für was lohnt es sich, rauchfrei zu werden?

Verfasst am: 07. 09. 2022, 11:12
Tschaekki
Tschaekki
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Hallo ihr Lieben,

nach dem ich letztes Jahr bereits einmal für 4 Wochen und zwei Mal eine Woche rauchfrei war, will ich heute endgültig Schluss machen. Ich hab seit dem letzten Rauchstopp, den Zeitpunkt immer nach hinten verschoben und Ausreden gesucht warum ich mit dem Aufhören warten sollte. Mein Problem war nicht der körperliche Entzug, viel mehr hat meine Psyche verrückt gespielt. Das ist auch jetzt meine größte Angst. Hinzu kommt eine Angststörung weswegen ich seit Oktober 2022 in Behandlung bin. Zu dieser Angststörung gehört die ständige Angst vor schlimmen Krankheiten. Und diese Krankheiten kann ich durch den Stopp definitiv reduzieren. Ich weiß genau, wie sehr es mir körperlich besser gehen wird und wie schön es ist, nicht mehr an die nächste Zigarette denken zu müssen.

Ich war bereits letztes Jahr hier im Forum unterwegs und es war wirklich eine große Hilfe. Die Gemeinschaft hier ist großartig! Daher wünsche ich uns allen ein gutes Gelingen!!

Verfasst am: 05. 09. 2022, 19:30
Bolando
Bolando
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Hey Linda,
ich gratuliere dir zu deinem Humor! Ich glaube, ich habe gerade das erste Mal heute herzlich gelacht.

Verfasst am: 05. 09. 2022, 19:11
Linda63
Linda63
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Ich schlafe nachts schlecht und werde langsam albern.Man könnte auch sagen,ich befinde mich außerhalb des Rahmens.
Beim Zeitung blättern gelesen.
Das beschreibt in etwa, wie es mir geht.

Liege auf der Couch und schaue eine Faultier-Doku. Sagt der Sprecher: "Manche Faultiere fahren den Kreislauf so weit runter,dass sie aus Versehen ins Koma fallen."
Habe mich jetzt erst mal schnell ordentlich hingesetzt.

Verfasst am: 05. 09. 2022, 16:47
Linda63
Linda63
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Andrea, ich entbinde aber nur eine rauchfreie Linda!
Für alles Andere bin ich nicht mehr zu haben.


Den Gedankenfahrplan finde ich gut, danke. Schon ist er abgeschrieben.

Verfasst am: 05. 09. 2022, 16:40
rauchfrei-lotsin-andrea
rauchfrei-lotsin-andrea
Themenersteller/in
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Liebe Lilly,

herzlich willkommen auch hier im Septemberzug. Du hast ja schon eine Menge Rückmeldungen und Tipps bekommen und mit der ebenfalls schwangeren Linda tauschst du dich aus, alles Bestens! Ich drücke dir die Daumen und gebe dir auch noch einen kleinen Tipp. er stammt von unserem Moderator aus dem Chat, den ich dir auch noch ans Herz lege (dienstags 20:00 bis 22:00 Uhr):

Der Gedankenfahrplan:

1. Ich erkenne die Alarmsignale
2. Ich sage laut "STOPP"
3. Ich stelle mein Stoppschild zwischen mich und die Sucht
4. Ich atme tief durch.
5. Ich benutze hilfreiche Gedanken
6. Ich lenke mich ab
7. Ich belohne mich für meinen Erfolg

Viel Erfolg, mit herzlichen Grüßen
Andrea

Verfasst am: 05. 09. 2022, 11:33
Lilly1983
Lilly1983
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Für was es sich für mich lohnt?

Ich möchte es für mein ungeborenes und meine große Tochter als Vorbild.
Letzendlich auch für mich.
Aber ich knicke ständig wieder und wieder ein, es ist furchtbar. Langsam schwidnet die Hoffnung es zu schaffen, das macht mich mürbe, kaputt und bisweilen verzweifle ich an mir selbst, wenn man sieht, oder wenn ich sehe wie meine Mama, mein Mann und auch meine Schwester es von heut auf morgen ohne Einknkicken geschaft haben.

Nur ich, ich bleibe übrig wie ein schwarzes Schaf

Ich möchte ins Wochenbett gehen nach meinen Kaiserschnitt ohne darüber nachdenken zu müssen wie ich aus der Wöchnerinnenstation komme um zu rauchen, um denken zu müssen wohin mit meinem Neugeborenen, nur um die scheiss Sucht zu befriedigen.
Mir bleibt nicht mehr viel Zeit. 5 bis 6 Wochen, maximal.

Ich huste seit Monaten, eigentlich seit ich mit beginn der Schwangerschaft eine Erkältung hatte.
Und ja, ich habe Angst das ich von jetzt auf gleich einen COPD bekommen habe, als Quittung für meine blödheit.

Heute wird meine Schachtel leer, morgen Soll Tag X zum 6. mal in 6 Tagen starten.

Verfasst am: 04. 09. 2022, 15:59
Linda63
Linda63
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Hallo Daufi!
Ich hatte dich noch gelesen, war aber schon auf dem Sprung.
Mein Mann hat Traubenzucker geholt, Säfte mag ich absolut nicht, trinke aber viel Wasser.
Vor Monaten hatte ich meine Ernährung etwas umgestellt und in 5 Monaten 5kg abgenommen.
Aber es könnte gut sein, dass ich jetzt gerade etwas mehr Zucker benötige.
Ich habe nämlich auch heftige Kopfschmerzen im Tagesverlauf entwickelt.
Zucker wird ja im Körper aufgespalten, u.a. in Traubenzucker.
Nehme ich dem Körper eine Spaltung ab.
Vielen Dank nochmal!

Verfasst am: 04. 09. 2022, 10:08
daufi
daufi
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Und viel Trinken auch wichtig auch Saft-Schorle wegen Zuckerhaushalt nimmt bei Entzug ab....

Verfasst am: 04. 09. 2022, 09:55
Linda63
Linda63
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Hallo Daufi!
Magnesium? Herzlichen Dank für den Tip, Magnesium habe ich zu Hause. Das werde ich sofort ausprobieren. Danke,danke,danke!

Verfasst am: 04. 09. 2022, 09:45
daufi
daufi
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ein Tip...

nimm mal Magnesium dass hilft .... gegen Schlapp und Watte im Kopf ..... das haben viele am Anfang

LG die daufi