November-Zug 2022, los geht‘s in die Freiheit!

Verfasst am: 28. 11. 2022, 19:41
Jutta M
Jutta M
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Ich kann jetzt nur wieder mit Selbstmedikation anfangen weil ich mich absolut weigere gegen die miesen Gefühle und die traurigen Gefühle wieder an zu rauchen. Nur weiß ich nicht wie lange ich das durchhalte, wenn die Depression beziehungsweise die depressive Stimmung oder wie d.h. einfach zu heftig werden. Ich weiß dass das bei manchen Leuten dazugehört.


Liebe Wusch,

ich finde es super, dass du es mit diesen Problemen geschafft hast, schon 20 Tage rauchfrei zu sein. Mir war immer klar, dass Nikotin bei mir auch antidepressiv wirkt. Deshalb habe ich auch keine Skrupel, dass ich mich am Anfang mit Nikotin-Ersatzprodukten unterstütze. Wie lange? Das weiß ich jetzt noch nicht. Morgen ist Chat, da werde ich mal fragen, wie lange man diese Ersatzprodukte nehmen soll. Und sollte ich bei einem dauerhaften Rauchstopp und Absetzen der Ersatzprodukte starke Depressionen bekommen, dann werde ich mit meiner Hausärztin sprechen. Und übrigens: wenn du mit Nikotin deine Depressionen bekämpst, ist das auch Selbstmedikation. Auf Dauer aber ungesünder als ein Antidepressivum zu nehmen.

Viele Grüße von Jutta

Verfasst am: 28. 11. 2022, 19:26
Klara Fall
Klara Fall
Themenersteller/in
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Ich weiß nicht ganz genau, ob ich immer was falsches schreibe oder Ähnliches also in meinem Wohnzimmer hatte ich irgendwie auch keinen Besuch. Und ehrlich gesagt bin ich ein bisschen alleingelassen.


Liebe Wusch
Wenn Du in Dein eigenes Wohnzimmer schaust, wirst Du sehen, dass Du einige z.T. sehr ausführliche Rückmeldungen erhalten hast, auf die Du allerdings nicht mehr reagiert hast.


Leider finde ich teilweise, wo ich geschrieben habe die Fritz nicht mehr wieder.
Und wie ich die Freds wiederfinde


Was genau suchst Du? Wie oder womit kann Dir geholfen werden?

Verfasst am: 28. 11. 2022, 19:14
Unbekannt
Entfernter Beitrag von gelöschtem Nutzer oder Nutzerin
Verfasst am: 28. 11. 2022, 18:16
Nie mehr rauchen
Nie mehr rauchen
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An alle,

ein herzliches Willkommen an alle Neuen.

Ich drücke euch alle meine Daumen...

Und für jeden ein Hammer



Liebe Grüße

Verfasst am: 28. 11. 2022, 18:13
Nie mehr rauchen
Nie mehr rauchen
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Liebe Ela,

ja, dass wir beide beinahe Zwillinge sind, habe ich auch gerade bemerkt

Und in meinem Wohnzimmer kommentiert.

Mir gefällt es auch gut, dass wir beiden so eng beieinander sind.
Entschuldige, jetzt überschneiden sich unsere Fragen und Antworten ein wenig....

Aber das lässt sich alles ändern, wir haben ja noch genügend Zeit.

Raus zu gehen, wenn mich die Verlangensattacken überkommen, ist meine wirksamste Strategie. Wenn es eben geht, mache ich das jeden Tag........

Liebe Grüße

Verfasst am: 27. 11. 2022, 20:08
XT600E
XT600E
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@ Jöne

Genauso mache ich das jetzt:
144 Tage + 6.

Mir tut es weiterhin nicht leid, das ich geraucht habe.
Hört sich komisch an, aber ich bin den Druck losgeworden.
Emotionale Ausnahmesituationen werde ich aber demnächst anders angehen.
Ja, jeder muss so seine eigene Strategie entwickeln. Anregungen gibt es ja reichlich hier.
Grüße

Verfasst am: 27. 11. 2022, 19:49
MaSev
MaSev
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Beiträge: 4 Beiträge

@Ela.
Danke dir für deine lieben und sehr schlauen Worte. Dass das Aufhören etwas Tun gegen ein Gefühl von Ohnmacht ist passt. Das hilft.
LG, Masev

Verfasst am: 27. 11. 2022, 19:12
Eichel
Eichel
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Beiträge: 83 Beiträge

@MaSev

Liebe MaSev,

es tut mir sehr leid, dass du aktuell eine schlimme Diagnose erhalten hast, die du offensichtlich erst einmal verarbeiten musst. Ich habe keinerlei medizinische und/oder psychologische Kenntnisse, aber ich weiß, dass in diesen Fällen meist lähmende Angst die Situation noch verschlimmert. Mir hilft es am Meisten, wenn ich aktiv etwas zur Verbesserung beitragen kann und nicht das Gefühl habe, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein. Mit deiner Entscheidung sofort das Rauchen aufzugeben, bist du schon aktiv geworden. Denn egal welche Krankheit es ist, ein gesunder Lebensstil ist in jedem Fall richtig. Du hast also die richtige Entscheidung getroffen.

Was deine Fragen zur Belohnungszigarette und als Trostspender angeht, musst du sicher deine eigene Strategie entwickeln. Was macht dir denn Freude, was genießt du denn. Ist es vielleicht ein leckerer Tee, besondere Musik, ein bestimmter Duft? Vielleicht etablierst du ein Belohnungsritual nach dem Hausputz, kochst dir einen Tee oder Kaffee und hörst Musik oder gönnst dir eine Entspannungsübung (PMR). Ich verschwinde gern mit Buch und einem Getränk für lange Zeit in die Badewanne. Anregungen erhältst du auch täglich im Ausstiegsprogramm.
Schwieriger ist sicher in deiner Situation jetzt Trost zu finden, wenn gerade niemand zum Reden da ist. Nach einem schweren Schicksalsschlag bin ich wieder dazu übergegangen, alles was mich bewegt aufzuschreiben. Das können Briefe sein oder Tagebuch oder jede andere Form. Vielleicht probierst du es mal aus.
Und natürlich kannst du jederzeit das rauchfrei-Telefon und hier das Forum nutzen.

Ich wünsche dir viel Kraft!

Liebe Grüße Ela

Verfasst am: 27. 11. 2022, 18:25
MaSev
MaSev
Dabei seit: 26. 11. 2022
Rauchfrei seit: 11 Tagen
Beiträge: 4 Beiträge

Liebe Ela, liebe Jutta, liebe alle.

Danke für die Begrüßung. Das Starterpack hab ich mir auch bestellt. Irgendwie war die Bestellung wie eine kleine Versicherung, dass ich das Aufhören dann auch schaffe. Oder ich hab mich die 5 Minuten mit dem Rauchen beschäftigt, ohne zu rauchen, haha. Wie du sagst, Jutta, eine Ablenkung.

Morgen ist der erste Arbeitstag, wo ich auf die Rauchpause mit meiner Kollegin verzichten muss. Ich bin gespannt wie das läuft, aber ganz ehrlich: Vor allem vermisse ich gerade die vermeintliche Belohnungszigarette nach dem sonntäglichen Hausputz und noch viel mehr die tröstende Zigarette. Ich habe gerade einer Freundin von meiner frischen Autoimmunkrankheits-Diagnose erzählt. Die Diagnose hat den Ausschlag gegeben, warum ich jetzt wirklich von einen auf den anderen Tag aufhöre zu rauchen und bin einfach etwas durch den Wind.
Was tröstet euch? Wie tröstet ihr euch? Wie kommt ich von dem Gefühl los, dass Rauchen belohnend oder tröstend ist?

LG, Masev

Verfasst am: 27. 11. 2022, 18:20
Eichel
Eichel
Dabei seit: 01. 11. 2022
Rauchfrei seit: 32 Tagen
Beiträge: 83 Beiträge

@Nie mehr rauchen

Liebe Nie mehr rauchen,

erst jetzt sehe und merke ich, dass wir in unserem Ausstiegstag nur um einen Tag abweichen. Oh man, ich habe die ganze Zeit gehofft und geschaut, ob ich einen Rauchfrei-Zwilling finde. Mir gefiel und gefällt die Idee, sich durch das identische Ausstiegsdatum noch ein wenig mehr verbunden zu fühlen, als es das Forum bereits tut. Ich habe zwar deine Posts verfolgt, hatte dich mir aber „weit voraus“ vorgestellt. Na ja, ein Blick in „rauchfrei seit“ hätte da Klarheit geschaffen. Jetzt habe ich einen Zwilling gefunden, was mich ziemlich freut! Ich bin gerade mal einen Tag vor dir, was gemessen an der rauchfreien Zeit, die vor uns liegt, eher zu vernachlässigen ist.

Dass es dir heute nicht so leicht fällt, dem Nikotinteufel den Stinkefinger zu zeigen, kann ich absolut nachvollziehen. Mir ging es die letzten 2-3 Tage ähnlich, die Freude über die ersten geschafften Tage, wollte sich nicht einstellen. Aber genau wie du setze ich, wann immer es geht, auf straffe Spaziergänge in der Natur. Eine gute Strategie! Ich finde, wir haben das super hinbekommen!

Die ersten 3 Wochen sind geschafft. Lass uns diese Leistung nicht aufs Spiel setzen! Wir halten durch!

Liebe Grüße Ela