August 22 - Start frei, in ein rauchfreies Leben.

Verfasst am: 17. 09. 2022, 14:08
ElaLe87
ElaLe87
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Hi Senifor

Die Präsentation ist für meinen Bachelor Abschluss, den wiederum brauche ich für meine neue Stelle

Ich hoffe, es geht dir gut!

LG Ela

Verfasst am: 17. 09. 2022, 13:53
Senifor
Senifor
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Hallo zusammen,

wo seid ihr denn alle ? Alles ok bei euch ?



LG Senifor

Verfasst am: 16. 09. 2022, 22:18
Senifor
Senifor
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Hallo Bochow,

dann herzlich willkommen hier. Schon ein Tag, der Anfang ist gemacht. Wir stehen Dir gerne hilfreich zur Seite.
Hast du einen Plan, wie du die nächsten rauchfreien Tage gestalten willst ?
Hast du dir was vorgenommen ? (außer eben das Nichtrauchen)

Hallo Ela,

oh, da bist du ja richtig im Stress. Ist die Präsentation für Arbeit ?
Dann drück ich mal die Daumen

Hallo Kirsten,

ja, im Hier und jetzt - gute Anmerkung. Diese Verlustängste hab ich bei meinen Kleinen, weil ich sie so dolle lieb hab. Ich mag positive Veränderung, aber musste zu meinem Glück auch erst halb gezwungen werden ... einfach weil ich mir die Veränderung an sich nicht vorstellen konnte.

Das Bild mit den fürsorglichen Eltern find ich gut. Denn genau das hat mir als Kind gefehlt - oft. Es war eine harte Zeit und nun ist es an der Zeit, dass ich selbst mir gegenüber fürsorglich bin. Ich glaube es hilft mir, mir das zu externalisieren.

Hab lieben Dank für Deine Zeilen. Und ich freue mich auch für dich, dass jetzt ein Schalter umgelegt zu sein scheint.

(ich nehme an, du hast auch sehr viel mit dem inneren Kind gearbeitet)

LG und schlaft alle gut.

Senifor

Verfasst am: 16. 09. 2022, 22:01
ElaLe87
ElaLe87
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Hallo alle zusammen, hier ist ja was los

Ich bin gerade etwas mit meiner Abschlusspräsentation beschäftigt und lese hier nur still mit Nächste Woche Mittwoch ist es geschafft und ich Wirbel hier wieder mehr rum
Ich hoffe es geht euch allen gut! Bleibt weiterhin stark- ihr macht das super! Wipps, schön von dir zu hören!
Kirsten wie läufts bei dir? Demi, gehts dir gut? Und auch alle anderen sind hoffentlich gesund und munter

LG Ela

Verfasst am: 16. 09. 2022, 21:38
Bochow
Bochow
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Hallo!
Bin neu hier und muss mich erstmal zurechtfinden. Stehe noch ganz am Anfang und heute ist erst mein zweiter rauchfreier Tag. Habe also noch einen langen Weg vor mir und hoffe hier hilfreiche Tipps und Unterstützung zu bekommen.
Es tut gut zu wissen, dass ich mit meiner Sucht nicht alleine bin.
Freue mich schon auf ein Leben ohne Husten und Atemnot.
Liebe Grüße

Verfasst am: 16. 09. 2022, 21:10
Biene1965
Biene1965
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Hallo, Ja ich bin noch da. Es läuft weiterhin gut. Das Konzert letztes Wochenende war super. Jetzt hatte ich doch diese Woche einmal vergessen das Pflaster zu kleben .
Zur Sicherheit habe ich jetzt eines in meiner arbeitstasche, will diesmal ja nach Packungsbeilage vorgehen.
Hatte wieder Probleme mich hier einzuloggen. Das stresst mich total. Vor allem wenn ich das Bedürfnis habe mich hier mitzuteilen oder auf einen Eintrag zu antworten.
Liebe Grüße Sabse

Verfasst am: 16. 09. 2022, 19:26
k19
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Zitiert von: Senifor

diesen Spruch kenne ich, und auch wenn ich weiß, dass es Dinge gibt, die ich nicht ändern kann, bin ich dann trotzdem total angespannt.


…Deswegen bittet man in diesem Spruch ja auch um Gelassenheit. (Zwinker)

Wer mag schon Veränderung? - Eigentlich niemand. Veränderung ist doch eigentlich immer mit Energieaufwand verbunden.
Und wer mag schon Dinge, die er nicht ändern kann?

Wenn ich angesichts der Dinge, die ich nicht ändern kann, schon gelassen wäre, hätte ich doch gar nicht das Bedürfnis, um die entsprechende Gelassenheit zu bitten.

Zitiert von: Senifor

Wie kommt man dem Bedürfnis Schutz vor Gefahren denn nach ? Eigentlich in dem man Gefahren von vornherein aus dem Weg geht.


Überleg mal, ob das überhaupt möglich wäre, ALLEN Gefahren aus dem Weg zu gehen.
Und WENN es überhaupt möglich wäre (was es nicht ist): WAS müsste alles bedacht werden und WIE eingeschränkt wäre das Leben dann?

Zitiert von: Senifor

Das ist aber Vermeidung, und als Angsthase will ich das so auch nicht.


Es täte dir auch ganz und gar nicht gut, ALLES zu vermeiden (was ja letztlich auch nicht möglich ist).

Ich komme nochmals auf deine Frage, wie kommt man dem Bedürfnis Schutz vor Gefahren denn nach.

Stell dir eine fürsorgliche, liebevolle Mutter oder einen entsprechenden Vater vor, bei dem ein Kind tatsächlich Geborgenheit erfährt und empfindet. Was tut oder sagt diese Person einem Kind, das sich vor einer realen oder vorgestellten Gefahr fürchtet und damit ein Bedürfnis nach Schutz vor dieser Gefahr empfindet?
Ich jedenfalls kann mir über dieses Bild jeweils einen Eindruck davon verschaffen, was ICH bzw. ein entsprechend bedürftiger Anteil von mir in der jeweiligen Situation gerade braucht.

Zitiert von: Senifor

Das Grundübel ist eine übertriebene Angst. z.B. nach dem Urlaub war mein Kater krank, und ich habe ihn schon tot gesehen. Angst vor Verlust ....


Deine übertriebene Angst dürfte einen entsprechenden Hintergrund haben, durch irgendetwas in deiner Vergangenheit ausgelöst oder in Gang gesetzt worden sein.
Bezüglich deines Katers weißt du sogar, welche Angst dich eigentlich bewegt.

Zitiert von: Senifor

das annehmen, wenn es denn so wäre, ist ganz schön schwer. Denn die Trauer ist ja auch trotzdem da.


Ja, klar ist das schwer. Ich weiß jetzt schon, dass ich fürchterlich leiden werde, wenn ich mich dereinst von meinen lieben Hündinnen verabschieden muss.
Dennoch lasse ich mich JETZT nicht davon betrüben, sondern werde dann trauern, wenn es die Zeit dafür ist.

Die Sache ist die: Es ist nun einmal eine Tatsache, dass alles wieder vergeht und sich daran nichts ändern lässt.
Da das so ist, stellt sich für jeden von uns die Frage, wie er damit umgeht.
Wir können versuchen, die Augen davor zu verschließen, und so tun, als ob alles immer so bleibt.
Oder wir können in ständiger Angst davor leben.
Oder wir können uns ganz auf das JETZT konzentrieren und uns zu diesem JETZT entsprechend achtsam verhalten.

Ich hab übrigens eine ganze Weile gebraucht, bis ich das mit der Selbstfürsorge und der Achtsamkeit wirklich begriffen habe und ich entdecke noch immer ständig etwas Neues.

Bei mir läuft‘s mit dem Ausstieg weiterhin gut. Ab und zu kommt zwar mal so ein Gedanke hoch, dass diese gewisse Belohnung nicht mehr da ist, aber darauf wird entsprechend freundlich, aber bestimmt reagiert.

Zitiert von: Senifor

Ich finde, wie sind schon so weit gekommen. Da können wir stolz auf uns sein.


Den Eindruck habe ich auch.
Wünsche allen Mitreisenden dieses Zuges weiterhin Erfolg und zufriedene Rauchfreiheit.

Viele Grüße
Kirsten

Verfasst am: 16. 09. 2022, 17:31
Senifor
Senifor
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Moin zusammen,

diesen Spruch kenne ich, und auch wenn ich weiß, dass es Dinge gibt, die ich nicht ändern kann, bin ich dann trotzdem total angespannt.
Wie kommt man dem Bedürfnis Schutz vor Gefahren denn nach ? Eigentlich in dem man Gefahren von vornherein aus dem Weg geht. Das ist aber Vermeidung, und als Angsthase will ich das so auch nicht.
Das Grundübel ist eine übertriebene Angst. z.B. nach dem Urlaub war mein Kater krank, und ich habe ihn schon tot gesehen. Angst vor Verlust .... das annehmen, wenn es denn so wäre, ist ganz schön schwer. Denn die Trauer ist ja auch trotzdem da.

Das mit der Selbstfürsorge versuche ich schon .... kleine tägliche Routinen, die in derDepression weggebrochen waren. Ich glaube auch, dass man mit neuen Routinen etwas zum Nichtrauchen beitragen kann.

Wie läuft es so bei euch mit dem Ausstieg ? Seid ihr noch dabei ?
Sabse, gut vom Konzert erholt ?
Ich finde, wie sind schon so weit gekommen. Da können wir stolz auf uns sein.

Also ihr Lieben, haltet die Ohren steif.

LG Senifor

Verfasst am: 15. 09. 2022, 08:54
k19
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Hallo Senifor,

Zitiert von: Senifor

Ich gehe immer vom Schlimmsten aus - richtiges Katastrophendenken. Da werd ich wohl noch viel üben müssen.


Vom Schlimmsten auszugehen ist letztlich auch eine Art von Überlebensstrategie, also eine Strategie des Selbstschutzes. Dahinter steckt das Bedürfnis nach Schutz durch Vorbereitung.

Ich empfehle dir daher, dich nicht dafür zu kritisieren, sondern das Bedürfnis dahinter wahrzunehmen.

Dass diese Strategie suboptimal ist, steht auf einem anderen Blatt.

Nach und nach lässt sich durch fürsorgliche Zuwendung gegenüber dem Teil, der dieses Bedürfnis nach Schutz hat, die Perspektive ändern. „…gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Ich habe übrigens gelernt, die Worte „ich muss“ möglichst aus meinem Vokabular zu streiten. „Müssen“ müssen wir gar nicht.

Formuliere das doch einfach mal etwas um. Du hast die Möglichkeit, besser für dich zu sorgen, du darfst besser für dich sorgen.

Liebe Grüße
Kirsten

Verfasst am: 15. 09. 2022, 08:26
Senifor
Senifor
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Hallo Andrea,

danke für den Link. Das finde ich spannend, und ich möchte das auch erreichen. Momentan scheitert es schon am ersten Punkt:
Seien sie optimistisch
Ich gehe immer vom Schlimmsten aus - richtiges Katastrophendenken. Da werd ich wohl noch viel üben müssen.

Danke und liebe Grüße
Senifor