Ablenken von der Sucht: Ideensammlung

Verfasst am: 11. 11. 2013, 20:41
rauchfrei-lotse-andreas
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Hallo Elfriede, schön das Du den Weg zu uns gefunden hast.Eine schöne Strategie hast Du Dir einfallen lassen, wünsche Dir viel Erfolg. In einem anderen Beitrag hast Du geschrieben, Du kannst Allan Carr nicht zustimmen, das ein Ausstieg einfach wäre. Jeder erlebt den Ausstieg anders, ich selber hatte riesige Probleme die ersten 4 Wochen, andere haben kaum Schwierigkeiten - jeder halt anders. Was uns alle eint ist das gemeinsame Ziel, nie wieder zu rauchen zu wollen. Ich hoffe Du hast die Möglichkeiten der Informationen dieses Forum genutzt. Für Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung. Vielleicht möchtest Du ja ein eigenes Thema eröffnen, in einer Rubrik Deiner Wahl. Das hat den großen Vorteil, Dich schneller zu finden und persönlichere Tipps geben zu können.

Ansonsten viel Erfolg und liebe Grüße

Andreas

Verfasst am: 11. 11. 2013, 17:50
Elfriede
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Hallo ihr alle zusammen,
ich war der klassische Balkonraucher, d.h. ich habe nicht im Auto, nicht auf der Straße, nicht auf der Arbeit unjd komischerweise auch nicht in Gesellschaft rauchen müssen. Dafür aber umso mehr allein auf meinem Balkon. Nach jedem Telefonat, nach dem Fernsehen, nach der Schreibtischarbeit, nach dem Essen, nach dem Duschen usw.

Meine Strategien: Parfum, Parfum und wieder Parfum. Als ich meiner Nachbarin von meinem Rauchentzug erzählt habe und dabei erwähnte, dass mir Gerüche helfen, hat sie mir zwei Kistchen voller Parfum-Proben geschenkt. die probiere ich jetzt täglich mehrfach aus. Vorteil: ich stinke nicht mehr nach Zigarette, was schon gut ist. Nein ich dufte nach den edelsten Parfums. Mir hilft das sehr.
Mit der Zeit wird man ausserdem immer ruhiger und entspannter. Hinzu kommt bei mir, besonders heute, ein absolutes High-Gefühl. Ich habe viel mehr Energie!!!
Weiterer Tipp: Ich habe mir einen edlen Standmixer geleistet und mache mir die verschiedensten Smoothies. So hat man etwas zu tun und trinkt etwas Gesundes.

LG Eillilein

Verfasst am: 02. 11. 2013, 20:23
carolinea
carolinea
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Eine sehr schöne Ideensammlung, was man so genießen kann, ist "Das Buch der hundert Vergnügungen" von Tom Hodgkinson.

Da finden sich so Sachen wie "Warten, dass der Tee zieht", "Herumdümpeln" oder "Papier falten", "Karten betrachten", "Aus dem Fenster starren" oder "Die Wäsche aufhängen".

Wunderbare, meist sinn- und zweckfreie Tätigkeiten und Zustände, die ohne Suchtdruck nochmal so schön sind.

Verfasst am: 01. 11. 2013, 21:38
rotebeete
rotebeete
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Hallo an alle!

Haut eure Lieblings CD in den Recorder oder schnappt euch den Mp3-Player, dreht die Lautstärke so weit wie es geht auf und tanzt euren Frust, eurer Verlangen nach einer Ziggi, eure Freude, eure Sehnsucht, etc. einfach aus.

Mein Tipp: AC/DC

Funktioniert Super! LG

Verfasst am: 21. 10. 2013, 22:41
mainkind
mainkind
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Jetzt am ersten rauchfreien Tag habe ich mich hingestellt und ein tolles Kürbisbrot gebacken so richtig mit Hefe.Somit war ich beschäftigt und geschmeckt hat es auch.

Verfasst am: 26. 08. 2013, 10:34
schlumpfinchen
schlumpfinchen
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Hallo Grete,

Lieber das Theraband kaputt als irgendeinen Unschuldigen geschimpft.

Agression ist überlebensnotwendig

Das Stückchen Gehirnareal, welches Süchte speichert ist leider zufällig auch das Areal, das Agressionen (Überlebenstriebe) steuert.

Die Lage ist verzwickt für uns Süchties.

Wenn möglich ein neues stabileres Theraband besorgen und - weiter Sport machen- mir hilft es beim Entzug der NikotinBonbons ausgezeichnet.

Wünsche Euch einen sportlichen Tag.

Verfasst am: 25. 08. 2013, 19:05
Hamburger-Maus
Hamburger-Maus
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Moin..... Ich habe zwar erst 4 Tage geschafft, aber Ablenkung brauchte ich ganz viel. Bei mir gibt es kaum Situationen, in denen ich nicht geraucht habe. Hier mal ein paar typische Situationen und das, was ich statt dessen gemacht habe. Vielleicht hilft es ja noch jemandem

Auto fahren: Schon vor Abfahrt eine Dose mit geschnittenen Paprikas fertig machen und die griffbereit deponieren. Im sauberen Aschenbecher kann man prima Kleingeld für den Einkaufswagen oder auch Hustenbonbons aufbewahren.

Klönschnack mit den Muttis vor der Schule: Ich hatte Hustenbonbons und eine Flasche Limonade in der Tasche. Wasser geht auch....

Wartezeit im Krankenhaus: Zettel und Stift rausholen und nochmal die Gründe fürs Aufhören aufschreiben

Geburtstagsfeier mit Rauchern: Irgendeiner raucht nicht, der ist einem früher nie aufgefallen. Mit dem kann man sich prima unterhalten. Aber Vorsicht!! NICHT über die Raucher reden. Das nervt nur.

Verfasst am: 10. 08. 2013, 20:18
Stornoway
Stornoway
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hallo schlumpfinchen

herzlichen glückwunsch zu deinen 34 tagen! sei stolz auf dich, das ist eine ganz tolle leistung

und wir jammern doch alle am anfang ganz viel ;) und zwischendurch und überhaupt...

hatte jetzt im urlaub auch ab und zu wieder den drang... aber egal, das ergebnis zählt, und wir machen das alle ganz toll

liebe grüße

Verfasst am: 09. 08. 2013, 14:32
schlumpfinchen
schlumpfinchen
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Zitiert von: Stornoway

hallo schlumpfinchen,
.....
was die weitere rauchfreiheit angeht: jeder, der zeit hat eine zigarette zu rauchen, zigaretten zu kaufen usw. hat auch zeit anti-schmacht-strategien anzuwenden, die dauern auch nur 5 minuten.

manmuß eben bereit sein, auch etwas dafür zu tun, von alleine passiert da nix.

längerfristig macht es bestimmt sinn, den eigenen lebensstil so zu verändern, dass man nicht den drang verspürt, sich durch die quarzerei selbst kaputt zu machen.



Danke liebe stornoway für Deine Botschaft damals -
wenn ich meinen Schmarrn und mein Gejammer vom Juni anschaue Oh-nein wie peinlich.
Nach 33 Jahren rauchen 33 Tage frei frei frei und tatsächlich hat sich ganz viel zum positiven verändert.
Wieviel Tage sind 33 Wochen? =231 Tage - klingt noch weit weg aber machbar
Dieser Ausstieg fühlt sich mit Euch richtig richtig gut an

Verfasst am: 20. 06. 2013, 16:23
Stornoway
Stornoway
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hallo schlumpfinchen,

ich denke für die erste woche, wo es man ein gesteigertes ruhebedürfnis hat, ist vielleicht wirklich eine auszeit angesagt. was soll an einer kleinen flucht in form einer kur verkehrt sein?

was die weitere rauchfreiheit angeht: jeder, der zeit hat eine zigarette zu rauchen, zigaretten zu kaufen usw. hat auch zeit anti-schmacht-strategien anzuwenden, die dauern auch nur 5 minuten.

manmuß eben bereit sein, auch etwas dafür zu tun, von alleine passiert da nix.

längerfristig macht es bestimmt sinn, den eigenen lebensstil so zu verändern, dass man nicht den drang verspürt, sich durch die quarzerei selbst kaputt zu machen.

klar es gibt sachen, auf die man wenig einfluss hat, aber der eigene einfluss ist trotzdem immer größer als man nach außen hin zugibt, oder als einem bewusst ist!

ich wünsche dir bei deinem weg sehr viel kraft und erfolg!

liebe grüße