Mein 8.Versuch

Verfasst am: 30.10.2022, 02:03
Wildgarden
Wildgarden
Themenersteller/in
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Hallo zusammen
Ich möchte nächste Woche meinen 8. Versuch starten rauchfrei zu werden. Bisher hat es nicht geklappt. Meine große Sorge ist jetzt der Morgen. Normal stehe ich auf,mache mir einen Kaffee und rauche 1-2 Zigaretten. Wie kann ich das überwinden? Davor habe ich die größte Angst.
Und vor den Entzugserscheinungen. Beim letzten Mal hatte ich Schwindel, Schlafstörungen und Gleichgewichtsstörungen.
Hat jemand Lösungen für mich?

Verfasst am: 30.10.2022, 07:27
Klara Fall
Klara Fall
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Hallo Wildgarden

Herzlich willkommen im Forum. Toll dass Du es angehen willst.
Dass es schon einige Male nicht geklappt hat, kennen die meisten von uns. Es sind aber keine Misserfolge, denn Du hast mit Sicherheit jedes Mal dazugelernt. Vor allem, wo Du besonders aufpassen musst, das weisst Du ja.

Die körperlichen Entzugserscheinungen sind bei jedem unterschiedlich, und Du hast offenbar einige davon zu verkraften. Ich glaube, da gibt es nur eine Lösung, sie auszuhalten. Die Dauer ist aber normalerweise in Tagen zu rechnen und daher absehbar. Vielleicht hast Du die Möglichkeit, Dir während dieser Zeit nicht so viel vorzunehmen, Dir Ruhe zu gönnen.

Mental solltest Du nicht mit „grosser Sorge“ und „grosser Angst“ starten, sondern mit Zuversicht, dem Glauben an Deine eigenen Kräfte und dem festen Willen „ich will rauchfrei werden“. Freue Dich darauf!!! Natürlich müssen wir alle durch die erste harte Zeit durch, doch wir haben dennoch allen Grund, uns auf die neue Freiheit zu freuen und auf jeden noch so kleinen Erfolg auf dieser Reise!

Ich wünsche Dir viel Optimismus und einen positiven Start.

Verfasst am: 30.10.2022, 09:27
leseeule
leseeule
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Hallo Wildgarden, die Morgenzigarette war auch meine größte Herausforderung. Vielleicht hilft dir mein Tip. Ich habe am späten Vormittag aufgehört.Um 11 Uhr ganz bewusst meine letzte Zigarette geraucht. So konnte ich am nächsten Morgen schon die ersten Stunden rauchfei vorweisen. Vorher hatte ich mir schon zuckerfreie Bonbons besorgt und mir auch eine App heruntergeladen die mir meine Erfolge angezeigt hat. Da ich immer erst Homöopathie ausprobiere bevor ich zu anderen Hilfsmitteln greife, hab ich mir Mineralsalze besorgt, die gegen Entzug helfen sollten. Hat mir sehr geholfen. Natürlich ist das alles kein Spaziergang, aber man kann es schaffen. Du brauchst viel Sturheit und Durchhaltevermögen. Aber es lohnt sich so sehr. Freu dich auf die Zeit wo du frei bist, nicht mehr überlegen musst, wo und wann kann ich schnell noch eine rauchen, an Zeit die du nun für dich hast, an mehr Geld, mit dem du dich dann belohnen kannst,denn Belohnung ist in der Zeit sehr wichtig. Ich könnte noch viele positive Dinge aufzählen. Geh es einfach mit Zuversicht an, hol dir hier aus den Beiträgen das heraus was für dich am besten passt.Ich wünsche dir ganz viel Sturheit. LG Karin

Verfasst am: 27.11.2022, 16:15
Jutta M
Jutta M
Dabei seit: 16. 11. 2022
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Hallo Wildgarden,

ich habe meinen Tag genauso begonnen wie du. Und wenn man den Fagerström-Test macht und angibt, dass man kurz nach dem Aufstehen schon raucht, gilt man als stark abhängig.

Ein Tipp, den ich für das Aufhören bekam, war, die Morgenroutine in den ersten Tagen zu verändern. So beschloss ich in den ersten Tagen nach dem Rauchstopp, lieber Tee als Kaffee zu trinken. Außerdem habe ich mir zur Unterstützung Nikotinspray- und kaugummi besorgt.

Ich habe also versucht, am ersten rauchfreien Tag auf Kaffee zu verzichten. Das fiel mir sehr schwer. Ich habe dann doch einen Kaffee getrunken, aber an einem anderen Ort und aus einer anderen Tasse als sonst. Das Verlangen danach konnte ich aushalten bzw. mit dem Nikotinspray dämpfen. Heute morgen habe ich auf den Kaffee verzichtet und einen Tee getrunken. Heute nachmittag habe ich mich dann aber mit einer Tasse Kaffee "belohnt".

Ein anderer Tipp, den ich von einer Lotsin bekam, war, mir eine "Luftzigarette" zu basteln (man schneidet einen Strohhalm auf die entsprechende Länge ab). Es ist komisch, aber ich habe tatsächlich das Gefühl, dass es mir hilft, manchmal an dieser "Luftzigarette" zu ziehen.

Du kannst dir hier das kostenlose Starter-Paket bestellen. In der beiliegenden Broschüre findest du ebenfalls viele Tipps zur Vorbereitung auf den Rauchstopp.

Alles Gute und viele Grüße von Jutta

Verfasst am: 07.01.2023, 20:16
acryl2
acryl2
Dabei seit: 07. 01. 2023
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Beiträge: 1 Beiträge

Versuche nicht, ENTSCHEIDE Dich !!! Ich bin in der ersten Garde der Lotsen gewesen, gescheitert und nun seit drei Jahren rauchfrei. Kein Rückweg, EINBAHNSTRASSE !! Deine Entscheidung zählt. Funktioniert, einfach keine mehr anstecken !

Verfasst am: 14.01.2023, 17:57
rauchfrei-lotsin-andrea
rauchfrei-lotsin-andrea
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Hallo Thomas,

schön, dass du einen Beitrag abgibst. Und noch schöner, dass du drei Jahre lang wieder clean bist. Hoffe sehr, dir gehts insgesamt gut?! Kann mich noch so gut an dich erinnern und an dein schlichtes "Rauch die erste Zigarette nicht". Das ist wirklich wie bei den Anonymen Alkoholikern: lass das erste Glas stehen. Hier eben: Nie wieder einen einzigen Zug.

Melde dich ruhig öfter wieder und ich freue mich so über deinen Nichtmehrraucher Erfolg.

Herzliche Grüße
Andrea

Verfasst am: 25.01.2023, 06:28
rauchfrei-lotse-andreas
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Zitiert von: acryl2
Versuche nicht, ENTSCHEIDE Dich !!! Ich bin in der ersten Garde der Lotsen gewesen, gescheitert und nun seit drei Jahren rauchfrei. Kein Rückweg, EINBAHNSTRASSE !! Deine Entscheidung zählt. Funktioniert, einfach keine mehr anstecken !


Hallo Thomas, schön mal wieder was von Dir zu hören. Du weißt es eigentlich besser: Du bist nicht gescheitert, nur eben mal im falschen Moment schwach geworden zu sein. Damals hattest Du doch diesen tollen Tipp, einfach mal laut zu schimpfen "Hau ab!", wenn der Teufel auf der Schulter saß, oder?

Drei Jahre ist ja auch schon wieder ein tolle Leistung. Viel Spaß beim Licht sammeln.

Andreas