Ein Tagebuch

Verfasst am: 08.04.2024, 10:28
Rooni75
Rooni75
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Zitiert von: rauchfrei-lotse-klaus
Guten Morgen Rooni
Stimmt, es gibt Beziehungen, die sind einfach nur ätzend und toxisch. Wie wir sehen ist es nicht immer leicht sie aufzugeben.
Aber dafür gibt es das Forum. Ein Jahr ist meine magische Marke. Dann hoffe ich, das mein nicht mehr Raucher Leben selbstverständlich wird.

Ich weiß auch genau, das es eine Gesellschaft ohne Drogen nicht gibt. Also müssen wir den Umgang damit lernen. Tabak ist ab jetzt tabu für mich. Weil die eine Zigarette mich wieder in die alten Muster zurück wirft.

Ich wünsche dir einen schönen Tag
Gruß Klaus



Guten Morgen Lieber Klaus

So treffend geschrieben.

Lustig ich hatte nie eine magische Marke, beim vorherigen Rauchstopp. Bei mir war es irgendwann einfach nicht mehr so wichtig und aktuell.
Diesmal, hatte ich das Gefühl auf die Hundert loszufiebern.

Vielleicht, weil es mich so genervt hat nach 3,5 Jahren rückfällig geworden zu sein. Vorher war das nie in meinem Kopf, dass ich rückfällig werden könnte, einzig habe ich mir gesagt, wenn ich 80zig werde und da Lust hätte eine zu rauchen…

Ja jetzt war das vor 80 so, ich bin jetzt 48 werde 49
Also habe ich 1,5 Jahre nochmal geraucht und komme dann wenn ich 80 werde doch noch auf 52,5 Jahre im Leben, die ich dann nicht geraucht habe.

Wer weiss vielleicht sind mir bald die Tage auch wieder nicht mehr wichtig, wie beim letzten Mal.

Also ich kenne diese Selbstverständlichkeit, die gibt es. Machen wir weiter bis sie kommt. Und natürlich darüberhinaus.

Sonnige Grüsse
Rooni

Verfasst am: 11.04.2024, 10:01
KippeMachtNixBesser1
KippeMachtNixBesser1
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Hallo lieber Klaus,

ich habe mich sehr über deinen Besuch in meinem Wohnzimmer und über deine Glückwünsche gefreut. Vielen lieben Dank

Da komme ich doch auch Mal rasch bei dir vorbei und hinterlasse auch liebe Grüße und einen Blumenstrauß.... Und einen Kaffee

Ich freu mich auch sehr darüber, dass ich jetzt wieder bei über 40 Tagen bin. Tag 47 wird aber ein etwas bedeutsamer Tag für mich. Bzw eigentlich nur dann, wenn ich ihm Bedeutung gebe. Ansonsten ist er "machtlos". Zur Erklärung: an Tag 47 habe ich das letzte Mal beim "längeren aufhören" eine geraucht und seitdem kam der stückweise Rückfall (Mal eine geraucht, dann wieder ein paar Tage keine, dann wieder eine, dann wieder nicht usw) bis ich schließlich wieder ganz geraucht habe. Deshalb schaue ich mit etwas Spannung auf den bald kommenden Tag 47.

Aber: nein! Ich bin die Herrin über mich, ich habe mich dazu entschieden nicht mehr zu rauchen, also rauche ich auch nicht mehr! Keine Diskussionen.

Mit vielen lieben bewundernden Blicken auf dich und bleibe bitte auch weiter so schön Rauchfrei und ich wünsche dir einen schönen Donnerstag

Deine KMNB Katja

Verfasst am: 13.04.2024, 08:57
Eichel
Eichel
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Palim, palin lieber Klaus,

242 rauchfreie Tage, da kann man mal mit einem Gruß vorbei schauen.
In einer guten Woche macht du ein Viertel vom Tausender voll. Irre oder?!

Hab einen schönen sonnigen Tag! Ela

Verfasst am: 13.04.2024, 18:38
Soissesnuma
Soissesnuma
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Auch von mir einen lieben Gruß: palim, palin, lieber Klaus, 242 Tage.......so summieren sich die Sekunden, die Minuten, die Stunden und Tage....wo wir schon dachten, die sind furchtbar und gehen nie vorbei.
Aber sie sind vorbei gegangen. Und nun sind wir hier, freuen uns (jedenfalls meistens )

Hab einen schönen Abend,
Liebe Grüße,
Birgit

Verfasst am: 14.04.2024, 15:49
rauchfrei-lotse-klaus
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Tag 243 Sonntag
Rauchfrei in Berlin

[Der Naturschutzbund Österreich schreibt auf seiner Webseite:
Bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden. Sie machen die kleinen Zigarettenreste zu Sondermüll, der keineswegs harmlos ist.
Eine einzige Kippe kann mit ihrem Mix aus Toxinen zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen.]


Wenn ich durch meinen Kiez laufe, dann packt mich das Grausen.
Kippen, überall Kippen.
Das Tempelhofer Feld ist direkt vor meiner Tür.
Da gesellen sich zu den Kippen die Kronkorken der Bierflaschen.

Das zeigt mir, das wir nicht besonders behutsam mit der Natur um uns herum umgehen.
Mit uns selber wohl auch nicht.
Warum ist das so? Und vor Allem:
Ist das überall so?
Leider wohl ja.

Bleibt die Frage nach dem Warum?
Werden wir in unserem Rauchstopp sensibel im Umgang
mit uns selber und im Umgang mit dem Rest der Welt?
Darüber muss wohl jeder selber nachdenken, so wie ich das auch gerade mache.

Der Sonntag hier ist schön. Berlin wird grün.
Überall schön grün.
Es ist das zarte und andere Grün des Frühlings.
Ein besonders schönes Grün.

Leider kann ich seit ein paar Tagen nicht gut laufen.
Eine blöde Verletzung macht mich zur Schildkröte
und jeder Schritt schmerzt unangenehm.
Nun das wird hoffentlich bald wieder besser.

Schaue ich also aus dem Fenster. Es ist ja wirklich groß mein Fenster.
Ich fühle mich manchmal wie in einem Aquarium, oder besser ein Terrarium.

Die Passanten bleiben stehen und schauern herein.
Sie wollen verstehen, gewohnte Dinge sehen.
Aber sie finden keine.
Zumindest nicht so, wie sie es sich erhoffen.
Die gewohnte Ordnung ist anders hier.
Für einige Außenstehende schwer zu begreifen.

Die Ansichten der Passanten gehen auseinander.
Das freundlichste Gedanke, lässt sie an ein Atelier denken.
Die haben noch nie eines gesehen
(Das habe ich oft geprüft .... lol )
Aber weil sie es nicht einordnen können, denken sie an Kunst.
Andere denken weniger freundlich an einen Messie.

Wenn ich auf meinem Sofa schlafe, dann werden sie nervös.
Das ist nicht vorgesehen.
Schlaf im Schaufenster? Geht nicht!

Aber ich sehe auch hinaus. Alles Grün!
Ich sehe die Menschen und die Hunde .

Manchmal kommen die Hunde hier herein und besuchen mich.
Frauchen bleibt vor der Tür und ruft:
Lissie komm jetzt!
Lissie kommt aber nicht. Springt an mir herum und freut sich.
Ich muss Lissie dann zur Tür tragen .... oder schieben je nach dem.

Der Rauch früher in meinen Räumen hat die Hunde nicht gestört.
Die kamen früher auch.
Und jetzt kommen sie immer noch.

Es ist schön, wie es ist.

Verfasst am: 14.04.2024, 17:19
Jemilili
Jemilili
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Beiträge: 418 Beiträge

Lieber Klaus, egal wo ich dich lese:
Du sendest mir Trost. Auch wenn dieser nicht an mich gerichtet ist, hilft er mir.
Manchmal bringst du mich zum Lachen: das Aquarium.
Manchmal möchte ich Dir was zum trost schicken: das Bein schmerzt.

Und dann schicke ich mal einfach was leckeres vorbei:


Ganz liebe Grüße

Jemi

Verfasst am: 14.04.2024, 18:06
KippeMachtNixBesser1
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Rauchfrei seit: 80 Tagen
Beiträge: 21 Beiträge

Lieber Klaus,

ich wünsche dir eine gute gute Besserung für dein Bein.

Ähm, ich verstehe dein Schaufenster noch nicht recht. Wohnst du tatsächlich in einem Erdgeschoss, mit einem schaufenster großen Fenster, welches offen, ohne Gardine ist, und die Leute bei dir in deine Wohnung gucken können? Und umgekehrt, du hinausgucken kannst?

Ich danke dir schon jetzt für die Erklärung, bzw Aufklärung

Viele liebe Grüße und ich wünsche dir einen charmanten und entspannten, hoffentlich schmerzfreien Frühlingshaften Sonntagabend
Deine KMNB Katja

Verfasst am: 14.04.2024, 19:02
rauchfrei-lotsin-sarah
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Beiträge: 592 Beiträge

Lieber Klaus,

Vielen lieben Dank für deine Glückwünsche.

Dann lass uns mal noch ordentlich hüpfen, damit die Kilos schmelzen.

Ich wünsche dir einen schönen Abend.

Liebe Grüße Sarah

Verfasst am: 14.04.2024, 22:03
KippeMachtNixBesser1
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Lieber Klaus,

vielen lieben Dank für deine Erklärung

Jetzt kann ich es mir besser vorstellen Ich glaube diese Art zu wohnen muss wirklich für jemanden gemacht sein, der es echt mag und wirklich keinerlei Probleme damit hat, dass wildfremde Menschen einem beim wohnen und Leben zuschauen können. Das bewundere ich.

Bei uns in der Nachbarschaft wohnt ein Ehepaar, dass auch sehr große, bodentiefe Fenster hat und auch dort können Passanten reinschauen und könnten sie bei allem beobachten, was sie so in ihren privaten Räumen treiben (was sie (und ich auch) allerdings aus Anstandsgründen nicht machen, weil es sich in der Regel nicht gehört, in anderer Wohnungen hineinzustarren). Aber es reizt einen dann doch schon, einfach Mal bei "fremden" hineinzuschauen, jaja, unsere menschliche Neugier
Ich glaube dir sofort, dass dort spannende Gespräche und Begegnungen/Momente vorkommen. :-)

Und: Respekt vor deiner Wohnung und deinem Lebenstil :-) :-) :-) für mich wäre das auch nichts

Viele liebe Grüße und Schlaf gut und alles Gute für dich!

Verfasst am: 15.04.2024, 11:26
Trudelinse
Trudelinse
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Lieber Klaus,
ich wünsche dir, dass du bald wieder richtig durch Berlin düsen kannst!
Hoffentlich ist das Bein schnell wieder genesen!

Deine Wohnsituation - das Aquaruim- lässt mich schmunzeln und zugleich grübeln.
Wie wohnt er denn da, der Klaus aus Berlin? Gerade gesehen- es ist eine Eckkneipe.
Das ist ja cool!!!

Ein bisschen kenne ich das Herein- und Herausschauen von unserem großen Küchenfenster ohne Gardinen etc.
Beim Kochen schaue ich direkt nach draussen.
Allerdings wohnen wir in einer Sackgasse. Da ist nicht so viel Publikum unterwegs.
Es gibt aber den ein oder anderen Menschen, der JEDES MAL, aber auch wirklich JEDES MAL einen neugierigen Blick in unserer Wohnung wirft.
Wenn sich unsere Blicke treffen, wird panisch weggeschaut.
Ich finde das immer äußert amüsant.