Rauchfrei - Herausforderung angenommen

Verfasst am: 23.06.2013, 13:38
Moonflight84
Moonflight84
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Hallo Uli,

ich kann das so gut nachempfinden. :-) Aber wir müssen einfach hart bleiben. Du bist ja auch schon den 5. Tag dabei. :-) Weiter so!
Ich habe hier im Forum einen super Tipp gelesen (weiß leider nicht mehr, von wem er kam):

Wenn du eine Zigarette rauchen willst, denk einfach: Jetzt nicht, später. Und das denkst du jedes Mal, wenn du Verlangen danach hast. Das hilft mir sehr gut, dir vielleicht ja auch.

Einen schönen Sonntag noch!

Moonflight

Verfasst am: 22.06.2013, 14:28
ulrich1980
ulrich1980
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Beiträge: 21 Beiträge

Hallo Moonflight,

[quote="Moonflight84"]
Der Wunsch nach dem Ausstieg brodelt schon etwas länger in mir, zum "Selbsttest" habe ich immer mal wieder einen Tag lang nicht geraucht, um zu sehen, ob das funktioniert. Danach habe ich mir dann gesagt "ok, du überstehst einen Tag ohne zu rauchen, also kannst du aufhören wann immer du willst."
[/quote]

Das kommt mir extrem bekannt vor - ganz genau so ist es auch immer bei mir gewesen. Und diese Zigaretten-freien Tage waren ja gar nicht so wild, da ich ja nur ins Bett gehen musste und wieder rauchen durfte, wenn ich aufwache.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße
Uli

Verfasst am: 22.06.2013, 14:21
Moonflight84
Moonflight84
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Hallo Stornoway und alle anderen,

wow, fast 100 Tage ohne Zigarette, ich wünschte, da wäre ich auch schon. :-) Ich arbeite dran. ;-)

Ja, die Geburtstagsparty war echt nicht so einfach, aber sie hat mir das Rauchverhalten noch einmal so richtig vor Augen geführt. Ich habe mal ganz bewusst die ganzen Raucher beobachtet, wie sie ständig rausgegangen sind und mit ihren Zigaretten beschäftigt waren. Da hab ich das zum ersten mal realisiert, wie doof man sich als Raucher eigentlich verhält. Ständig hängt man am Glimmstengel, der stinkt und die Gesundheit ruiniert.

Mmh, wenn man nur an eine Zigarette denken muss, aber nicht wirklich das Verlangen hat, ist das ja okay. Ich habe nur einfach Angst davor, dass ich mich jetzt ständig zusammenreißen muss und die Schmacht mich einfach nicht loslässt. Heute abend wird es noch mal schwierig, wir gehen Cocktails trinken und auf nen Jahrmarkt.

Drückt mir die Daumen, dass ich das gut meistern werde!

Euch allen ein schönes WE

Moonflight

Verfasst am: 22.06.2013, 09:20
Stornoway
Stornoway
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hallo moonflight,

herzlich willkommen hier im forum und glückwunsch zu deinen[color=green] 9 tagen[/color] rauchfreiheit

mönsch, gleich am ersten abend eine party mit rauchern zu überstehen, ist ja schon eine ziemliche leistung ;)

Zitiert von:
Wie lange dauert es, bis das Verlangen nach einer Zigarette verschwindet? Wird man irgendwann ein richtiger Nichtraucher oder bleibt es immer so, dass man auch nach längerer Zeit noch daran denkt, eine zu rauchen? Muss ich mich nun für den Rest meines Lebens zusammenreißen?


ich mache mir auch oft gedanken über diese fragen, wie wahrscheinlich die meisten hier.

also jetzt nach fast 100 tagen muss ich sagen, es ist die meiste zeit sehr einfach, nicht zu rauchen, man denkt immer weniger daran. ein freund von mir hat vor 6 jahren aufgehört und er sagt, dass er pro jahr ein paar sekunden den gedanken ans rauchen hat, aber dabei auch kein wirkliches verlangen hat, eben einfach nur ein kurzes drandenken und dann ist es wieder weg.

ich habe gestern abend gemerkt, dass mir persönlich die kombi raucher, alkohol und schlechte stimmung (bei mir) immer noch probleme machen. also vorsicht mit alkohol und leuten, die dir was vorqualmen ;)

ansonsten kann ich dich ermutigen: es wird immer leichter und die schmachtphasen werden immer seltener und kürzer. aufpassen musst du nur bei den stärkeren attacken die nach ein paar wochen und monaten nochmal auftreten können, wenn man da nicht mit rechnet kann es einen ganz schön reinreißen!

aber auch das ist zu schaffen, also weiter so!

wünsche dir einen ganz schönen rauchfreien tag,

liebe grüße
janina

Verfasst am: 19.06.2013, 18:44
Moonflight84
Moonflight84
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Hallo zusammen,

ich bin nun seit einer Woche rauchfrei. Leider bin ich erst nach meinem Rauchstopp auf diese Seite gestoßen, aber besser spät als nie.

Kurz zu meiner Raucher-Geschichte: Ich bin 28 Jahre jung, und habe geraucht seit ich 16 bin. Zu Anfangs immer nur am Wochenende, später regelmäßig. Zuletzt habe ich 8-10 Zigaretten am Tag geraucht. Der Wunsch nach dem Ausstieg brodelt schon etwas länger in mir, zum "Selbsttest" habe ich immer mal wieder einen Tag lang nicht geraucht, um zu sehen, ob das funktioniert. Danach habe ich mir dann gesagt "ok, du überstehst einen Tag ohne zu rauchen, also kannst du aufhören wann immer du willst." Ich habe damals schon geahnt, dass ich mich damit nur beruhigen wollte und selbst hinters Licht geführt hab. ;-)

Warum ich nun letzendlich aufgehört habe, hat mehrere Gründe. Ich habe immer gesagt "Ich will nicht ewig rauchen" und "spätestens wenn ich schwanger werde, höre ich auf". Schwanger bin ich nun noch nicht, aber irgendwann muss jeder mal seinen Anfang finden, sonst heißt der Satz dann irgendwann "ich rauche schon ewig".
Ein weiterer wichtiger Punkt ist mein Freund, der Nichtraucher ist und der mir (ohne seine Absicht) jeden Tag meine Sucht vor Augen führt. Wir sitzen gemütlich auf der Couch und ich stehe auf, um eine rauchen zu gehen. Wir warten im Kino auf den Vorstellungsbeginn und weil noch Zeit ist hüpfe ich nochmal raus um eine rauchen zu gehen. Ganz zu schweigen von dem unangenehmen Gefühl das ich habe, wenn er mich nach einer Zigarette küssen will.

Also habe ich seinen Geburtstag zum Anlass genommen und ihm alle meine Feuerzeuge und letzten Zigaretten geschenkt. Ich habe meinen Rauchstopp quasi als Geschenk verpackt, um es auch für mich verpflichtender zu machen. Damit kann ich nun nicht so einfach wieder anfangen, weil es ja "sein" Geschenk ist. Ich hoffe, der kleine Psycho-Trick funktioniert. :-D

Ich bin jetzt seit einer Woche rauchfrei und hatte erstaunlich gute Tage und recht anstrengende Tage. Der erste Tag war sehr hart, da die zum Geburtstag gehörende Party am selben Abend war. Das war quasi meine Feuertaufe. Alle anwesenden Raucher wussten Bescheid und haben mich super unterstützt, sodass alles super gelaufen ist. Wobei ich zugeben musste, dass ich mich schon hart zusammen nehmen musste um nicht zur Zigarette zu greifen.
Der vierte Tag war auch wieder härter, da ich den ganzen Tag allein zu hause war und ich gegen die Langeweile kämpfen musste.

Wie ist das bei euch? Wie lange dauert es, bis das Verlangen nach einer Zigarette verschwindet? Wird man irgendwann ein richtiger Nichtraucher oder bleibt es immer so, dass man auch nach längerer Zeit noch daran denkt, eine zu rauchen? Muss ich mich nun für den Rest meines Lebens zusammenreißen? Welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?

Und welche Tipps habt ihr für mich, wenn es mich doch überkommt? Im Moment esse ich dann Kaugummis oder Kaubonbons (ganz normale, ohne Nikotin oder so), und das sind schon sehr viele... :-P

Ich freue mich auf euer Feedback. :-)

Liebe Grüße
Moonflight