Der erste Tag ohne Zigaretten...

Verfasst am: 08.11.2013, 12:39
delia0304
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Hallo Maris,

schön, dass du dich wieder meldest.Kümmer dich jetzt erst einmal um die für dich wichtigen und auch traurigen Dinge und schreib uns hier, wenn du einen neuen Termin hast bzw. rauchfrei bist. Bis dahin alles Gute!

Liebe Grüße,

Delia

Verfasst am: 08.11.2013, 12:11
Maris
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Tut mir im Übrigen Leid, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe, aber ich hatte einfach keinerlei Zeit, Nerv, oder sonstiges...

Verfasst am: 08.11.2013, 12:08
Maris
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Ich blicke jetzt auf eine Woche zurück, in der ich geraucht habe.
Ich fange aber in ein paar Tagen wieder mit dem Nichtraucher sein an.

Wie es dazu kam?

Am Mittwoch letzte Woche ist das Kind meiner Freundin (Sie ist 27), dass sie im Oktober bekommen hat, gestorben.
Dazu ist noch mein Haustier gestorben vorgestern, aber das mit dem Kind meiner Freundin, die bei mir auch noch hochschwanger auf der Ausbildung mit dabei war, überwiegt das natürlich enorm.

Ich melde mich wieder, sobald ich mir einen neuen Termin gesetzt habe, die Beerdigung ist später.

Nur um mal den neuesten Stand der Dinge hier rein zu bringen.

Verfasst am: 06.11.2013, 22:18
delia0304
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Hallo Maris,

wie geht es dir?

LG, Delia

Verfasst am: 03.11.2013, 22:51
delia0304
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Hallo Maris,

du bist ja süß. Das fragen mich noch nicht einmal die Menschen, die mich täglich umgeben. Nein, mit meiner Mama ist es leider noch nicht in Ordung. Sie hat ganz schlimme Schmerzen, die man nicht in den Griff bekommt und die ihr das Laufen fast unmöglich machen. Aber danke der Nachfrage. Meinen Kindern geht es gut, sie schlafen - morgen geht die Schule ja wieder los.

Hach, eine Zigarette an Halloween ...

Du weißt, dass das nicht passieren darf, ja? Analysiere die Situation ganz genau und sei dir sicher, dass das nicht wieder passieren wird. Sonst kommst du von dem Gerauche nie weg.

Es darf nie wieder die EINE geben, das musst du dir hinter die Ohren oder sonstwo hin schreiben. Dein Suchtzentrum im Gerhirn wird sofort wirder aktiviert. Jeder Zigarette schmeißt dich in Gänze zurück.

Aber dennoch toll, dass du noch an Bord bist und dass du so ehrlich bist!!!!

Liebe Grüße,

Delia

Verfasst am: 03.11.2013, 22:43
Maris
Maris
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Noch, ja.
Allerdings waren wir an Halloween feiern, und da hat sich dann eventuell doch eine Zigarette zum Alkohol geschmuggelt, das war dann aber auch schon wieder - Freitag weiterhin rauchfrei, so wie gestern und heute.

Ich hoffe mit deiner Mutter ist alles okay? Den Kindern gehts auch noch gut? :o

Verfasst am: 03.11.2013, 10:18
delia0304
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Hallo Maris,

Entschuldigung, dass ich dir erst jetzt antworte! Meine Mama lag im Krankenhaus und die Kinder forderten während ihrer Ferien etwas Beschäftigung.

Bist du noch rauchfrei? Hast du dem die Stirn geboten???

Ich wünsche es dir - melde dich mal!

Liebe Grüße,

Delia

Verfasst am: 29.10.2013, 15:51
Stoffel
Stoffel
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Hallo Maris,

wie du siehst bin ich auch seit kurzem dabei und kann mich damit bestens in deine Situation versetzen. Für mich waren die ersten Tage die Hölle. Ich war den ganzen Tag nervös, hatte Schwindelgefühle, Schweißausbrüche und wäre am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand gerannt. Heute geht es mir relativ gut und ich denke dass es ab jetzt nur noch besser werden kann.

Ich habe ein ähnliches Problem wie du. Viele meiner Arbeitskollegen mit denen ich den Mittag verbracht habe rauchen. Da ich mich in den ersten Tagen keiner unnötigen Gefahr aussetzen wollte bin ich jeden Tag alleine spazieren gegangen. Das macht den Kopf frei und hilft gegen die körperlichen Entzugserscheinungen. Zumindest mir hat es sehr geholfen. Dir muss die ersten Tage einfach mal egal sein was deine Kollegen von dir oder deinem Verhalten denken. Es geht um dein Leben und wenn du beschlossen hast es zu retten (klingt hart, aber genau das ist es) dann solltest du dich nicht durch komische Blicke oder unangenehme Gefühle davon abhalten lassen. Freu dich auf die neidischen Blicke wenn du es geschafft hast, denn ich glaube kein Raucher raucht gerne. Er raucht weil er muss und nicht weil er möchte.

Ich kann dir nur das Buch von Joel Spitzer "Nie wieder einen einzigen Zug empfehlen!" Ich habe es mir gestern in einem Lesemarathon reingezogen und muss sagen es hat mir sehr geholfen die Sucht und was damit verbunden ist zu verstehen. Das Buch gibt es als kostenloses PDF im Netz und liest sich relativ angenehm und einfach auch wenn sich gewisse Passagen wiederholen.

Zum Abschluss eine kleine Geschichte heute aus meiner Mittagspause. Ich war heute bei einer renomierten Fastfoodkette und habe mich auch nach draußen gesetzt (wohlwissend dass dort viele viele Raucher sind). Ich hatte noch nicht von meinem Burger abgebissen als mir schon der unangenehm beißende Geruch einer (wie ich dann feststellen musste 3) Zigarette(n) in die Nase stieg. Ich dachte gut, hast du gewusst, da musst du durch. Als ich dann aber gesehen habe dass es sich bei den 3 Leuten um Oma, Opa und Mutter einer vielleicht 2-Jährigen Tochter (welche dazwischen saß und auf ihren Pommes rumgekaut hat) handelte war ich davon um ein vielfaches angewiderter als vom Zigarettenrauch. Ich war schon immer angeekelt wenn ich Eltern gesehen habe die in unmittelbarer Nähe ihres Kindes geraucht haben, aber heute musste ich mich wirklich beherrschen nicht ausfällig zu werden! Man muss sich in diesem Moment einfach vor Augen führen wie sehr einen die Sucht im Griff haben muss, wenn man das Wohl seines eigenen Kindes ignoriert. Keine Mutter würde ihrem Kind morgens Gift ins Müsli tropfen. Aber viele rauchende Mütter haben kein Problem damit in Gegenwart ihres Kindes zu rauchen! Seit dem bin ich noch entschlossener nie wieder zur Zigarette zu greifen. Ich will mein Leben bestimmen und es nicht einer wenigen Zentimeter langen Papierrolle mit Tabak überlassen.

In diesem Sinne bleib standhaft

Gruß Stoffel

Verfasst am: 29.10.2013, 13:05
Maris
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Ein neuer Tag, ein neues Problem:

Nach den Bauchschmerzen von gestern gehe ich später zu einem ehemaligen Arbeitgeber von mir (neben meiner Ausbildung bin ich auf einen Nebenjob angewiesen, da ich die Ausbildung ja bezahlen muss), und werde mich dort wieder als Aushilfe bewerben.

Allerdings kam mir:

Wenn ich genommen werde, was wahrscheinlich ist, dann werde ich in meinen Pausen dort auch logischerweise etwas essen, oder trinken wollen. Allerdings (es ist eine große Ladenkette, Namen nenne ich nicht) gibt es dort zwar einen Raucher- und einen Nichtraucher Pausenraum, doch aus Erfahrung weiß ich, dass der Nichtraucher Pausenraum 1. nicht genutzt wird, und 2. alle meine Bekannten, und Freunde in meinem Alter im Raucher Pausenraum sitzen.

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?
Weil alleine im Kämmerchen zu sitzen während die anderen durch eine dicke Glastrennwand von mir abgeschottet sind, fände ich ehrlich gesagt jetzt nicht so spannend.

Verfasst am: 28.10.2013, 19:34
Bealein
Bealein
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Gute Nacht Maris

schlaf gut

morgen ist ein neuer Tag