6 Wochen geschafft!!

Verfasst am: 06.05.2020, 18:35
Mathildahörtauf
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Fast!! Kreuzberg. Bin aber ein seltenes Exemplar, das hier wahrscheinlich bald weggentrifiziert wird. Also schwäbisches Prekariat sozusagen .

Wenn ich mich wieder in die öffentlichen Verkehrsmittel traue, komme ich auf Dein Angebot zwecks Spazierwege in Köpenick zurück. Volkspark Friedrichshain ist mir glaub ich auch zu voll. Dann lieber Tempelhofer Feld. das habe ich letztens mit dem Fahrrad gemacht. Da sind zwar auch viele Menschen aber die verteilen sich da ganz gut.

Verfasst am: 06.05.2020, 18:21
Nomade
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.... hey Anna - dann kommst aus Schwaben und wohnst im Prenzl'Berg - oder....

Nun - mit der Straßenbahn bist ganz schnell im Volkspark Friedrichshain oder nimmst die S-Bahn Richtung Erkner bis Friedrichshagen und rein in den Wald.... also, wenn Du paar Wandertips für Köpenick möchtest.... ich bin dort aufgewachsen und lebe immernoch da

Du solltest übrigens ausschließlich die hier neben (beim Smartphone unter) dem Textfeld angebotenen Bilderkens benutzen - nimmst Du welche von Deinem Telefon/Tablet kann schon mal ganz schnell der gesamte nachfolgende Text weg sein

Dir auch einen schönen rauchfreien Abend

Verfasst am: 06.05.2020, 17:45
Mathildahörtauf
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Hallo Nomade,

vielen Dank für die nette Begrüßung.

Ja, das stimmt mit der Beschäftigung mit Corona. Ich reduziere gerade auch bewusst die Verfolgung der News, was momentan auch ganz gut funktioniert, weil ich glücklicher Weise ein bisschen was zu arbeiten habe.

Spazieren gehen tu ich tatsächlich zu wenig. Das liegt aber auch daran, dass ich mitten in Berlin wohne in einer sehr angesagten Gegend und die Straßen hier seit Corona tatsächlich voller sind als vorher (und das ganz ohne Touristen!). Irgendwie wollen jetzt alle raus. Bedeutet Slalomspazieren.

Ich hab mal ein wenig in Deinen Wohnzimmern gestöbert. Und das mit den Kippen aufsammeln mit 9 Jahren habe ich tatsächlich auch zusammen mit meinem besten Freund gemacht. Allerdings nicht in Kuba sondern in einer wohlhabenden Wohngegend in Baden Württemberg anno 77. Das hatte ich ganz vergessen bzw. verdrängt…

Du hast ja Deinen Entzug offensichtlich mit viel Humor durchlebt. Das tut gut zu lesen. Werde mich weiter bei Dir durchwühlen. Macht Spaß!

Einen schönen Abend
Anna

Verfasst am: 06.05.2020, 16:38
Nomade
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Moin Anna,

herzlich willkommen als nun auch aktives Forumsmitglied und gleich mal meine herzlichen Glückwünsche zu Deinen tollen 6 Wochen = 42 Tagen ohne.... !

Das ist schon nicht verkehrt - hier zu lesen und nun auch zu schreiben kann gut ablenken von Verlangensanfällen
Empfehlen möchte ich Dir - geh' raus - mach' lange Spaziergänge, Wanderungen und ähnliches - frische Luft und Bewegung tun wirklich gut, vertreiben Schmachter (oder lassen sie gar nicht erst aufkommen) und gerade im Frühling kannst Du so viel riechen.... jetzt, wo Du wieder riechen kannst....

Klar - die Pandemie hat Dir beim Einstieg in den Ausstieg geholfen - "Kein Schaden ohne Nutzen", wie eine Freundin von mir immer sagt - aber sie sollte nun nicht Deinen Lebensalltag bestimmen.

Ich wünsche Dir, daß Du Deinen bereits so erfolgreichen Weg in die alternativlose Rauchfreiheit weiterhin ungebremst fortsetzen kannst.

Es grüßt
de Nomade

P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".

Verfasst am: 06.05.2020, 15:37
Mathildahörtauf
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Seit einigen Wochen lese ich nun schon hier mit und schreibe jetzt doch auch selber mal in der Hoffnung, dass das alles noch ein bisschen leichter macht.

Ich habe am 25. März meinen x-ten Rauchstoppversuch gestartet und bin bis jetzt mit einigen Aufs und Abs dabei geblieben. Angefangen habe ich mit 13 oder 14. Seit ich vor 16 Jahren Mutter geworden bin und es damals nicht einmal geschafft habe, in der Schwangerschaft nicht zu rauchen, war ich eine unglückliche Süchtige, die bei jedem Versuch, nicht zu rauchen nach etwa einer Woche Panikattacken und depressive Schübe bekam und zuletzt aus lauter Angst vor diesen Zuständen es gar nicht mehr versucht hat. Mittlerweile bin ich 52 Jahre alt, habe also fast 40 Jahre lang geraucht, die letzten 17 davon aber "nur noch" so 10 bis 15 Zigaretten am Tag.

Den Absprung habe ich, wie die Meisten, die hier parallel zu mir aufhören, durch Corona geschafft. Die Vorstellung, beatmet oder gar als Raucher traigiert zu werden und der allgemeine Ausnahmezustand haben es mir bis hierhin erleichtert, damit zurecht zu kommen, selber nicht viel hinzubekommen und Tage/Wochen mehr oder weniger im Bett zu verbringen mit Fernsehserien, Newstickern und rauchfrei-info.de…

Besonders gut geht es mir dieses Mal auch nicht, aber ich weiß mittlerweile durch meine Versuche vorher, dass das eben so ist und jetzt einfach mal durchgestanden werden muss. Hoffentlich nicht mehr all zu lange

Es hilft mir sehr, mich durch die Beiträge hier zu lesen und zu sehen, dass viele mit den gleichen Schwierigkeiten wie ich kämpfen, dabei die zu bewundern, die schon ein paar Tage mehr geschafft haben und bei den Nachkommenden zu sehen, dass die Probleme, die diese gerade haben, überwindbar sind, weil selbst schon durchgemacht.

Hallo also liebe Mitstreiter
Anna